i-Pro bringt generative KI direkt auf die Kameras
i-Pro bringt Kameras mit generativer KI auf den Markt, die lokal auf der Kamera ausgeführt wird. Dies ermöglicht die Interaktion mit Live-Video in natürlicher Sprache, ohne Cloud-Dienste oder externe Server. Nachdem i-Pro bereits 2025 generative KI für die forensische Videoanalyse eingeführt hat, markiert diese Neuvorstellung den nächsten Schritt in der GenAI-Strategie des Unternehmens: Generative KI wird damit erstmals nicht nur zur nachträglichen Analyse genutzt, sondern kommt in Echtzeit direkt auf der Kamera zum Einsatz.

Mit den neuen X‑Serien Fisheye‑Kameras erweitert das Unternehmen generative KI von der nachträglichen Ereignisanalyse auf den täglichen Sicherheitsbetrieb, etwa für die Live‑Erkennung von Vorfällen und Echtzeit‑Alarme. Die Verarbeitung geschieht direkt auf der Kamera, ohne Abhängigkeit von Cloud‑Diensten oder Analyseservern und ermöglicht so schnellere Reaktionen der Sicherheitsverantwortlichen. Diese Markteinführung stellt den nächsten Schritt in der generativen KI‑Strategie von i‑Pro dar und bringt praxisnahe Echtzeit‑Intelligenz auf die Kamera selbst, um schnellere und fundiertere Entscheidungen in alltäglichen Sicherheitsszenarien zu unterstützen.
Generative KI direkt auf der Kamera für Echtzeit-Einsätze
Generative KI am Netzwerkrand verändert die Art und Weise, wie Sicherheitsteams mit Videodaten interagieren. Manueller Konfigurationsaufwand wird reduziert, Arbeitsabläufe vereinfacht, Reaktionen beschleunigt. Die neue Reihe von Fisheye-Kameras wurde für sicherheitskritische Einsatzumgebungen entwickelt und vereint vollständige 360-Grad-Abdeckung und moderne Bildverarbeitungsleistung mit Cybersicherheit auf Enterprise-Niveau.
Herzstück der neuen Kameras ist eine generative AI-Engine, die direkt auf den Kameras läuft und auf dem Ambarella CV72 AI Vision SoC basiert. Dies ermöglicht eine Echtzeit-Freitexterkennung mit Beschreibungen in natürlicher Sprache, anstatt nach vordefinierten Regeln oder Attributlisten. Die Erkennungslogik und die Merkmalextraktion werden vollständig auf der Kamera durchgeführt, ohne Cloud-Dienste oder externe Server.
Für die Live-Überwachung können Sicherheitsverantwortliche in natürlicher Sprache beschreiben, was erkannt werden soll, zum Beispiel „person lying down“ oder „delivery truck“. Die Kamera überwacht dann fortlaufend diese Bedingungen und löst automatisch Alarm aus, wenn sie erkannt werden. Da die Erkennung direkt auf der Kamera geschieht, zeichnet sich das System durch niedrige Latenzzeiten, einfachere Bereitstellung und weniger Komplexität in der Infrastruktur aus.
„Die Freitext-Interaktion verändert die Art und Weise, wie Menschen mit Video arbeiten“, so Gerard Figols, Chief Operating Officer bei i‑Pro. „Durch die direkte Integration generativer KI in den Kameras vereinfacht i-Pro die Bedienarbeit, indem Echtzeit-Einblicke bereitgestellt werden, die schnellere und sicherere Entscheidungen unterstützen, unabhängig von der Größe oder Komplexität des Systems. Gleichzeitig bleiben die Daten lokal, sicher und vollständig unter der Kontrolle des Kunden.“
Schnellere Ermittlungen mit datenschutzgerechtem Design
Für forensische Untersuchungen ermöglicht die GenAI-gestützte Freitextsuche, dass Bediener Personen, Fahrzeuge oder Objekte im aufgezeichneten Material durch eine natürlich gesprochene Beschreibung schnell finden können. Die Merkmalextraktion und Metadatenerstellung geschieht direkt auf der Kamera, während die Freitextsuche selbst über i‑Pro Active Guard durchgeführt wird, wobei die auf der Kamera generierten Metadaten genutzt werden. Für die VMS-Integration führt i‑Pro Active Guard die Freitextsuche über aufgezeichnetes Videomaterial durch, während Echtzeit-Freitexterkennung und Merkmalextraktion vollständig auf der Kamera selbst bleiben.
Diese Architektur stellt sicher, dass sensible Videodaten vor Ort bleiben, und unterstützt damit Datenschutz-, Compliance- und Datenhoheitsvorgaben. Indem das Unternehmen auf Metadaten statt auf Roh-Videostreams setzt, ermöglicht der Ansatz Privacy-First-Installationen und verantwortungsbewusste KI-Nutzung von Grund auf. Zusammen verkürzen diese Funktionen die Untersuchungsdauer von Stunden auf Sekunden, reduzieren den manuellen Arbeitsaufwand und helfen Teams, sich auf die wichtigsten Ereignisse zu konzentrieren. Sie helfen Partnern und Betreibern, Arbeitsabläufe zu automatisieren, schneller zu reagieren und Betriebskosten zu senken, insbesondere dort, wo die Zeit direkt über Resultate entscheidet.
Erweiterung der Edge-Intelligenz
Weitere KI-Funktionen umfassen „AI On-Site Learning“, das die Erkennung an die speziellen Gegebenheiten jeder Umgebung anpasst, sowie „AI Processing Relay“, das KI-Analysen auch für Nicht-KI-Kameras über die neuen Modelle der X-Serie bereitstellt.
Hochleistungs-Bildverarbeitung für anspruchsvolle Standorte
Die Kameras sind mit einem echten 12,5-MP-Fisheye-Sensor ausgestattet, der klare und detaillierte Panoramabilder in Innen- und Außenbereichen gleichermaßen liefert. AI Noise Reduction (AI‑NR, ein zentrales Bildverarbeitungsmerkmal von i-Pro-Kameras) reduziert Rauschen und Bewegungsunschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen erheblich und liefert selbst in dunklen oder nächtlichen Umgebungen schärfere und detailreichere Bilder.
Durch die Verbesserung der Bildklarheit direkt an der Quelle steigert AI‑NR den Beweiswert von Aufnahmen und erhöht die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von KI-basierter Erkennung und Metadatenerstellung. In Kombination mit Infrarot-Beleuchtung oder einer optionalen weißen LED für Farbsichtbarkeit gewährleistet die Kamera selbst bei völliger Dunkelheit präzise Erkennung und zuverlässige Erkenntnisse.
Offene Plattform mit Sicherheit auf Enterprise-Niveau
Auf Basis der offenen i-Pro-Architektur unterstützen die neuen Kameras Docker-Container, sodass eigene oder Drittanbieter-KI-Anwendungen sicher direkt auf dem Gerät eingesetzt werden können. Diese Flexibilität hilft Unternehmen, sich nicht an einen einzigen Anbieter zu binden und das Wertpotenzial ihrer bestehenden Systeme auszuschöpfen. Dank modernster Cybersicherheitsfunktionen wie Secure Boot, signierte Firmware und FIPS 140‑3 Level‑3-Konformität eignet sich die Kamera zudem für hochsichere Umgebungen.
Die Modelle für Außenbereiche haben ein robustes Gehäuse nach den Schutzklassen IK11 und IP69, das zuverlässigen Betrieb unter rauen Bedingungen gewährleistet, von Verkehrsknotenpunkten über Industrieanlagen bis hin zu Campusbereichen und Veranstaltungsorten.
Fisheye-Kameras werden häufig gewählt, um tote Winkel zu vermeiden und die Komplexität der Infrastruktur zu reduzieren. Mit den neuen Fisheye-Modellen der X-Serie steigert das Unternehmen diesen Mehrwert, indem Panorama-Abdeckung mit generativer KI direkt auf den Kameras kombiniert wird. So wird Intelligenz bereitgestellt, die schneller einsatzbereit, einfacher zu bedienen und ohne Cloud skalierbar ist. Dank der 360°-Abdeckung durch ein einzelnes Gerät können Organisationen die Anzahl der Kameras, Verkabelung, Speicher- und Lizenzanforderungen reduzieren, wodurch die Gesamtkosten des Systems weiter gesenkt sowie Installation und langfristige Wartung vereinfacht werden.














