24.04.2026 • Anzeige • Topstory

KRITIS-Dachgesetz in Kraft: Jetzt zählt die Umsetzung

Welche Maßnahmen jetzt für Unternehmen entscheidend sind, um gesetzliche Vorgaben fristgerecht und wirksam umzusetzen.

Assa Abloy KRITIS-Dachgesetz
© Assa Abloy

Neue Regulierung, steigender Handlungsdruck

Mit dem neuen KRITIS-Dachgesetz erreicht der Schutz kritischer Infrastrukturen eine neue Dimension. Was bislang über verschiedene Regelwerke verteilt war, wird nun erstmals sektorübergreifend gebündelt. Für Betreiber bedeutet das: mehr Klarheit – aber auch deutlich mehr Verantwortung. 

Gleichzeitig verschärft sich die Bedrohungslage weiter. Sicherheitslücken nehmen zu, Angriffe werden komplexer und die Resilienz vieler Organisationen hält mit dieser Entwicklung oft nicht Schritt. Kritische Infrastrukturen stehen dadurch zunehmend im Fokus von Gesetzgeber und Sicherheitsbehörden. Das neue Gesetz ist die direkte Antwort auf diese Entwicklung – und setzt verbindliche Mindeststandards für den Schutz von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

Fristen, Pflichten, Konsequenzen

Mit Inkrafttreten des KRITIS-Dachgesetzes im März 2026 verschiebt sich der Fokus: von der politischen Diskussion hin zur konkreten Umsetzung. Entscheidend ist dabei die Registrierung – sie markiert den Startpunkt für alle weiteren Verpflichtungen. 

Innerhalb kurzer Zeit müssen Betreiber zentrale Anforderungen erfüllen: Risikoanalysen durchführen, Resilienzmaßnahmen umsetzen und Meldeprozesse etablieren. Die Fristen sind ambitioniert und lassen wenig Spielraum für Verzögerungen. Wer nicht rechtzeitig handelt, riskiert nicht nur regulatorische Konsequenzen, sondern auch operative Risiken im Ernstfall. 

Wer ist betroffen – und was bedeutet das konkret?

Der Geltungsbereich des KRITIS-Dachgesetzes wurde deutlich erweitert. Künftig fallen mehr Sektoren und Betreiber unter die Regulierung – insgesamt wird mit rund 1.700 betroffenen Organisationen gerechnet. Für diese Unternehmen bedeutet das: Resilienz wird zur strategischen Kernaufgabe. Gefordert ist ein ganzheitlicher Ansatz, der nicht nur IT-Systeme, sondern auch physische Infrastrukturen, Gebäude und Prozesse mit einbezieht. Der sogenannte „All-Gefahren-Ansatz“ verlangt, dass Schutzmaßnahmen gegen unterschiedlichste Szenarien greifen – von Cyberangriffen über Naturkatastrophen bis hin zu Sabotage oder Lieferkettenausfällen. 

Von der Theorie zur Praxis: Welche Maßnahmen zählen wirklich?

Ein höheres Sicherheitsniveau entsteht nicht allein durch die Einhaltung von Vorschriften, sondern durch die konsequente Umsetzung individueller Schutzkonzepte. Dazu gehören bauliche, organisatorische und technische Maßnahmen, die ineinandergreifen und gezielt Schwachstellen reduzieren. Dabei zeigt sich gerade im Bereich der physischen Sicherheit in vielen Bestandsanlagen Nachholbedarf. Veraltete Schließsysteme oder fehlende Transparenz über Zutrittsrechte können erhebliche Risiken darstellen – insbesondere dann, wenn schnelle Reaktionen im Ernstfall erforderlich sind. 

Moderne Zutrittskontrolle als Schlüssel zur Resilienz

Hier kommen moderne, vernetzte Zutrittskontrollsysteme ins Spiel. Sie ermöglichen eine präzise Steuerung von Zugangsrechten, schaffen Transparenz über Zutrittsereignisse und lassen sich flexibel an veränderte Anforderungen anpassen. Gleichzeitig reduzieren sie administrative Aufwände und erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit bei sicherheitsrelevanten Vorfällen. Damit werden sie zu einem zentralen Baustein, um physische Sicherheit und organisatorische Resilienz effektiv miteinander zu verbinden – und die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes nachhaltig zu erfüllen.

Das aktualisierte Whitepaper liefert Orientierung

Welche konkreten Schritte jetzt erforderlich sind und wie Unternehmen die neuen Vorgaben effizient umsetzen können, zeigt unser aktualisiertes Whitepaper. Es bietet

  • einen kompakten Überblick über gesetzliche Anforderungen und Fristen 
  • eine Einordnung der betroffenen Sektoren und Betreiber 
  • konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung 
  • praxisnahe Lösungsansätze für moderne Sicherheits- und Zutrittskonzepte

Jetzt strategisch handeln

Das KRITIS-Dachgesetz ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein unmittelbarer Handlungsauftrag. Wer frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergreift, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern stärkt nachhaltig die eigene Widerstandsfähigkeit. 

Jetzt das Whitepaper herunterladen und optimal vorbereitet sein.


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