Assa Abloy: Warum zur Cyber-Resilienz auch die Tür gehört
Die Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH nimmt vom 11. bis 13. Mai 2026 erneut am NIS-2-Congress in Frankfurt teil. Im Mittelpunkt des Auftritts steht ein Workshop zur Frage, warum Unternehmen im Zuge von NIS2 nicht nur ihre digitalen Systeme, sondern auch den physischen Zugang zu sensiblen Bereichen konsequent absichern müssen. Der Kongress versteht sich als IT-Security-Dialog für Unternehmen und erwartet in diesem Jahr rund 700 Teilnehmer, mehr als 50 Fach- und Praxisvorträge sowie 16 Workshops.


Der Zeitpunkt der Fachveranstaltung könnte kaum besser gewählt sein, denn seit Ende letzten Jahres ist die EU-Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 auch in Deutschland in Kraft. Mehr noch: Anfang März lief beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Registrierungspflicht für Unternehmen ab, die von dem neuen Gesetz zur Umsetzung der NIS2-Richtlinie betroffen sind.
Seitdem häufen sich jedoch Medienbeiträge darüber, dass die Mehrzahl der Unternehmen diesen Schritt verpasst hat – obwohl der rechtliche Schutz für Nachzügler nun weggefallen ist und Bußgelder sowie verschärfte Kontrollen drohen. Das macht deutlich, wie groß der Nachholbedarf bei Umsetzung, Verantwortlichkeiten und Sicherheitsstrategie in vielen Organisationen weiterhin ist.
Der Workshop von Assa Abloy setzt genau an dieser Stelle an und greift einen weiteren wichtigen Aspekt auf, der in der Debatte rund um Compliance, Cybersecurity und Resilienz oft unterschätzt wird: Sicherheitskonzepte bleiben lückenhaft, wenn sie sich allein auf Netzwerke, Endpunkte und Prozesse konzentrieren, nicht aber auf Türen, Zutritte und reale Infrastrukturen. Denn entgegen der weitverbreiteten Annahme stellt NIS2 auch starke Anforderungen an die physische Zutrittskontrolle.
Eine isolierte Betrachtung digitaler Risiken greift damit zu kurz. Überall dort, wo Verfügbarkeit, Schutz kritischer Bereiche und nachvollziehbare Zugriffssteuerung entscheidend sind, gilt es daher ganzheitliche Strategien zu entwickeln, die IT-Sicherheit, Organisation und physische Absicherung zusammendenken.
Am 12. Mai, 11:45 Uhr, demonstrieren die beiden Assa Abloy Business Development Manager Miriem Ajouri und Felix Steinhausen in ihrem Workshop daher, wie sich digitale und physische Sicherheitswelten mit elektronischen Schließanlagen manipulationssicher, skalierbar und regelkonform verbinden lassen.
Der Titel bringt es auf den Punkt: „Wenn Angreifer durch die Tür kommen, hilft keine Firewall: Warum physische Sicherheit genauso geschützt sein muss wie Netzwerke.“ Im Anschluss an den einstündigen Vortrag in Raum 3 und während der Messetage stehen beide Referenten vor Ort für Fragen zur Verfügung.
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