PMeV gründet Arbeitskreis „Zivil-militärische Zusammenarbeit“
Der Bundesverband Professioneller Mobilfunk (PMeV) – Netzwerk sichere Kommunikation hat einen Arbeitskreis für die zivil-militärische Zusammenarbeit (ZMZ) gegründet. Zum Vorsitzenden wählten die Mitglieder des Arbeitskreises Dr. Stephan Gottwald (IABG).
Der neue Arbeitskreis bringt die Kompetenz des Verbands bei der Konzeptionierung und weiteren Entwicklung der sicherheitskritischen Kommunikation der Bundeswehr mit zivilen Behörden, Organisationen, Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und der Bevölkerung ein.
„ZMZ ist essenziell für einen resilienten Umgang mit verschiedenen Bedrohungs- und Katastrophenlagen. Dabei ist die Kommunikation von entscheidender Bedeutung, wenn es gilt, ein übergreifendes Lagebild verschiedener Akteure zu schaffen, um entsprechend angemessen und effizient handeln zu können. Besonders wichtig ist dabei die Interoperabilität der eingesetzten Technologien zwischen den verschiedenen Akteuren“, erklärt Dr. Stephan Gottwald.
Breites Themenspektrum
Zum Themenspektrum des neuen PMeV-Arbeitskreises zählen u. a. resiliente Kommunikationslösungen in der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ), gegliedert nach möglichen Einsatz- und Krisenszenarien sowie den jeweiligen Anforderungen der beteiligten Akteure.
Weitere Schwerpunkte sind die Interoperabilität kritischer Kommunikationssysteme, die Schnittstellen zwischen militärischen und zivilen Akteuren sowie das Zusammenspiel unterschiedlicher Kommunikationstechnologien. Darüber hinaus befasst sich der Arbeitskreis mit konkreten Anwendungsfällen, relevanten Technologien, Backup-Strukturen, Cybersecurity, Lagebildern sowie Schnittmengen zu anderen Arbeitskreisen.






















