Hertek: Alarm, der gesehen wird
Hertek erweitert sein Portfolio um zwei Typen der neuen VAD (visual alarming device)-Signalgeber aus dem Soteria-Melderprogramm. Es gibt Situationen, in denen selbst durchdringende Alarmtöne nicht zu hören sind, zum Beispiel in Umgebungen mit hohem Lärmpegel oder wo sich Personen mit Hörbeeinträchtigung aufhalten. Für solche Fälle fordert die Planungs- und Projektierungsnorm DIN VDE 8033-2 das Zwei-Sinne-Prinzip. Optische Signale müssen die akustischen ergänzen. Das Unternehmen hat zwei visuelle Signalgebertypen nach DIN EN 54-23 eingeführt.

Wo produziert wird und Maschinen laufen, ist es in der Regel laut. So laut, dass dort Beschäftigte oft einen Gehörschutz tragen müssen. Dieser verhindert allerdings auch, dass ein akustischer Alarm bemerkt wird, zumindest besteht diese Gefahr. Auch bei Personen mit Hörbeeinträchtigungen reicht die Sirene nicht aus, um zuverlässig zu alarmieren. Zusätzlich muss hier durch optische Alarmierung, meist mit Blitzleuchten, sichergestellt sein, dass eine Warnung unmittelbar alle Betroffenen erreicht.
Die Signalgeber sind als reine Blitzleuchten, wahlweise mit rotem oder weißem Blitzlicht, oder als Kombisignalgeber erhältlich. Alle Varianten erfüllen die Produktnorm DIN EN 54-23 für optische Signalgeber, die Standards für Lichtfarbe, Leistung oder die Montage festlegt. Die VAD-Signalgeber sind für die Wandmontage zugelassen. Mit einem Easyfit-Sockel sind sie einfach an- und abzubauen.
Alle Typen beherrschen neben dem Core- auch das XP95-Protokoll und sind damit für den Betrieb an den aktuellen Penta 6000-Brandmelderzentralen (mit Core) und gleichermaßen für die Verwendung mit der älteren Penta 5000-Serie (mit XP95) geeignet.
Mehr Teilnehmer, mehr Effizienz, optimaler Schutz
Die neuen VAD-Signalgeber verbrauchen weniger Strom. Das bedeutet, dass mehr Teilnehmer auf einen Loop geschaltet werden können. Je weniger Loops benötigt werden, desto einfacher wird die Verkabelung und desto schneller und kostengünstiger die gesamte Installation. Weniger Aufwand für Verkabelung bedeutet nicht nur weniger Kosten, sondern auch weniger potenzielle Fehlerquellen. Mit dem Planungstool des Herstellers lässt sich einfach ermitteln, wie viele Teilnehmer im jeweiligen Projekt pro Loop möglich sind.




















