6. FORSI-Sicherheitstagung
Der 6. FORSI-Sicherheitstag findet am 6. Oktober 2026 von 10 bis 16:30 Uhr im Polizeipräsidium Hamburg statt. Veranstalter sind die Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg, das Forschungsinstitut für Unternehmenssicherheit und Sicherheitswirtschaft (FORSI), in Kooperation mit der Handelskammer Hamburg.
„Resilienz bei Krisen, Katastrophen und Konflikten – Recht und Praxis der Eigenvorsorge von Bevölkerung, Betrieben und Behörden“ lautet das Thema der diesjährigen FORSI-Sicherheitstagung. Deutschland ist einer hybriden Bedrohungslage ausgesetzt. Dazu zählen Cyberangriffe, die Ausspähung durch Drohnen und Sabotage an kritischer Infrastruktur. Die 6. FORSI-Sicherheitstagung 2026 nimmt sich angesichts dieser Lage der Eigenvorsorge durch Bevölkerung, Betriebe und (Sicherheits-)Behörden an und stellt die Kernfrage, ob das geltende Recht und die Praxis ausreichend auf Resilienz ausgerichtet sind.
In der Praxis haben sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung noch nicht mit der Eigenvorsorge im Not- und Katastrophenfall (z. B. Trinkwasserbevorratung und stromunabhängige Ausstattung) befasst. Die Wirtschaft hat teilweise eigene Vorsorgepläne entwickelt. Der Selbstschutz adressiert aber auch die Behörden, insbesondere die Sicherheitsbehörden, die gerade in der Krise institutionell funktionsfähig bleiben müssen. Die 6. FORSI-Sicherheitstagung nimmt sich vor diesem Hintergrund des Rechts und der Praxis der Eigenvorsorge von Bevölkerung, Betrieben und Behörden in Zeiten wachsender Bedrohung an.
Unter anderem wird Kathrin Stolzenburg, Leitung N.I Vorsorgeplanung im Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung, Abteilung N – Zivile Notfallplanung, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zum Thema „Wer trägt Verantwortung für Resilienz? Vom Individuum zur Gesamtgesellschaft“ sprechen. „Impulse zur urbanen Krisenresilienz – Ergebnisse aus einem Fellowship in der Schweiz“ lautet der Vortrag von Prof. Dr. André Röhl, NBS Northern Business School. Finn Brüning, Referatsleiter Recht und Sicherheit, Deutscher Städte- und Gemeindebund, wird die „Perspektive Deutscher Städte- und Gemeinbund“ beleuchten.





















