27.01.2011 • News

BDWS: 4,1 Prozent „mehr“ für Sicherheitsmitarbeiter kerntechnischer Anlagen

Bereits am 14. Januar 2011 wurde ein neuer Tarifvertrag für Arbeitnehmer in kerntechnischen Anlagen zwischen der Landesgruppe Schleswig-Holstein im Bundesverband Deutscher Wach- un...

Lutz Kleinfeldt, Vorsitzender Landesgruppe Schleswig-Holstein im BDWS
Lutz Kleinfeldt, Vorsitzender Landesgruppe Schleswig-Holstein im BDWS

Bereits am 14. Januar 2011 wurde ein neuer Tarifvertrag für Arbeitnehmer in kerntechnischen Anlagen zwischen der Landesgruppe Schleswig-Holstein im Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) und der Vereinten Dienst-leistungsgewerkschaft ver.di abgeschlossen. Die zweistufige Laufzeit beträgt 23 Monate und beginnt am 1. Februar 2011.

„Damit haben wir für Kunden, Unternehmen und Mitarbeiter eine einvernehmliche Lohnentwicklung und somit eine verlässliche Planbarkeit hergestellt", so Lutz Kleinfeldt, Verhandlungsführer für den Bereich kerntechnische Anlagen und Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein.

Der neue Lohntarifvertrag sieht ab 1. Februar 2011 eine lineare Lohnerhöhung von 4,1 Prozent in der ersten Stufe vor. In der zweiten Stufe kommt es ab 1. Januar 2012 zu einer weiteren linearen Erhöhung von 4,1 Prozent sowie einer Erhöhung der Nachtzuschläge von derzeit 22 auf dann 23 Prozent.
Ferner einigten sich die Tarifparteien auf ein Weihnachtsgeld in Höhe von 350 Euro und bei den Urlaubsregelungen auf 34 statt 33 Tage ab dem zehnten Beschäftigungsjahr. Ab dem 15. Beschäftigungsjahr steigt der Urlaubsanspruch um einen weiteren Tag auf 35 Werktage.

Nicht zuletzt unterstützen die Arbeitgeber ab 2011 auch die betriebliche Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter. "Trotz schwieriger Verhandlungen ein Ergebnis, das den erhöhten Anforderungen der Mitarbeiter in kerntechnischen Anlagen gerecht wird und dennoch nicht den Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage verliert", so Kleinfeldt abschließend.

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