22.02.2015 • News

Dorma erhält weitere EPDs

Auch in diesem Jahr war Nachhaltigkeit ein Leitthema auf der Fachmesse BAU in München, auf der das Institut Bauen und Umwelt (IBU) Dorma sieben neue Environmental Product Declarati...

Auch in diesem Jahr war Nachhaltigkeit ein Leitthema auf der Fachmesse BAU in München, auf der das Institut Bauen und Umwelt (IBU) Dorma sieben neue Environmental Product Declarations (EPD), u.a. für Bodentür- sowie Rohrrahmentürschließer, verlieh.

Mit der Bereitstellung von EPDs nach internationaler Normung, liefert das Unternehmen umfassende Informationen zur Umweltwirkung seiner Produkte im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus und schafft Transparenz innerhalb der vorhandenen Daten. Somit bietet Dorma Fachleuten aus der Baubranche wie z.B. Planern, Architekten und Bauherren detaillierte ökologische Informationen mit belastbaren Zahlen und Fakten über die Umweltwirkungen seiner Bauprodukte.

Demzufolge schaffen EPDs die Grundlage zur Berechnung und Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden. Dies ist besonders bei Gebäudezertifizierungssystemen wie der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) oder LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) relevant, da EPDs die Datengrundlage für die Bewertung der bauspezifischen Indikatoren bieten. Eine EPD ist folglich ein ideales Informationsinstrument, das Auskunft darüber gibt, welche Anteile an den gesamten Umweltwirkungen eines Bauwerkes einzelnen Produkten oder Produktgruppen zuzuordnen sind.

„Umwelt-Produktdeklarationen setzen sich in der Baubranche immer stärker durch", so die Bilanz von Dr. Burkhart Lehmann, IBU-Geschäftsführer. Weiter erklärt er: „EPDs sind reine Informationswerkzeuge, denn sie bewerten nicht das Bauprodukt, sondern stellen dessen Umweltwirkungen transparent, unabhängig und nachvollziehbar dar." Somit zählten sie zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Bauwerken und werden von der EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) empfohlen. „EPDs bringen den Bauproduktherstellern Wettbewerbsvorteile, denn sie erleichtern ihnen z.B. den Zugang zu ausgeschriebenen Bauprojekten und sind als Industriestandard anerkannt", so Lehmann.

 

 

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