Gemeinde Unterföhring mit elektronischer Zutrittslösung von Salto Systems
Die Gemeinde Unterföhring im Landkreis München setzt für die Zutrittskontrolle auf eine kabellose elektronische Lösung von Salto Systems.Derzeit nutzt die Gemeinde in acht ihrer Ei...


Die Gemeinde Unterföhring im Landkreis München setzt für die Zutrittskontrolle auf eine kabellose elektronische Lösung von Salto Systems.
Derzeit nutzt die Gemeinde in acht ihrer Einrichtungen die Salto Anlage: im Seniorenwohnheim St. Valentin Hof, Rathaus, Kulturzentrum Bürgerhaus, Pflegeheim für an Demenz erkrankte Menschen, Sportzentrum, in der Freiwilligen Feuerwehr, der Seniorenbegegnungsstätte „Feringahaus" sowie künftig im Neubau der Grundschule. Begonnen hat die Installation der elektronischen Schließlösung 2003 im Sportzentrum. Schrittweise sind dann über die Jahre immer neue Objekte hinzugekommen, sodass momentan über alle Standorte hinweg mehr als 760 Türen und rund 2.200 Personen in die kabellose Zutrittslösung eingebunden sind.
Technologisch basiert das System auf dem Salto Virtual Network (SVN, virtuelles Netzwerk mit patentierter Data-on-Card Technologie). Im SVN werden die Informationen zu den Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der elektronischen Beschläge und Zylinder entfällt. Gleichzeitig werden Informationen über gesperrte Identmedien oder beispielsweise Batteriestände von den Beschlägen und Zylindern auf die Identmedien geschrieben und somit weitergegeben. Die Online-Wandleser übertragen die ausgelesenen Daten an den zentralen Server und übermitteln gleichzeitig die aktuellen Schließberechtigungen auf das Medium.
Für die Gemeinde kam eine elektronische Lösung vor allem wegen der funktionalen Überlegenheit gegenüber mechanischen Anlagen in Betracht. Durch die flexible Berechtigungsverwaltung werden die Betriebsabläufe für die Mitarbeiter erheblich vereinfacht. Sie müssen nun nicht erst die passenden Schlüssel suchen, wenn etwas vorfällt, sondern benutzen einfach ihr Identmedium, das sie auch über mehrere Standorte hinweg verwenden können.
Installiert hat die Anlage die Daimer GmbH Türmanagement. Daimer hat Salto vor allem wegen des Salto Virtual Network empfohlen, das genau die richtige Brücke zwischen Funktion und Handhabung schlägt. Die mühsame Aktualisierung von reinen Offline-Systemen als auch die Komplexität und hohen Kosten vollverkabelter Anlagen kamen nicht in Frage.
„Nach so vielen Jahren im Einsatz kann ich als Zwischenfazit sagen, dass sich das System sehr gut bewährt hat. Ich würde mich daher immer wieder für Salto entscheiden", erklärt Monika Wagner, Leiterin Liegenschaften/Hochbau der Gemeinde Unterföhring und für die Zutrittskontrolle zuständig.
Unterföhring ist eine Gemeinde mit rund 9.000 Einwohnern, die direkt an München angrenzt. Sie ist einer der wichtigsten Film- und Fernsehstandorte Deutschlands und darüber hinaus Sitz von Sparten mehrerer großer Versicherungsunternehmen. Unterföhring wurde erstmals 1180 als selbständiger Ort urkundlich erwähnt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Meist gelesen

IQSIGHT: Start in neue Ära intelligenter Videolösungen
Die neue Marke IQSIGHT, hervorgegangen aus Bosch Video Systems, setzt konsequent auf einen "Intelligence‑First"-Ansatz.

KRIFA Münster: Sicherheit und Krisenvorsorge im Mittelpunkt
Am 15. und 16. Juli findet die KRIFA Münster im MCC Halle Münsterland statt. Die Veranstaltung stellt die Themen Sicherheit und Krisenvorsorge in den Mittelpunkt.

Schwachstelle RFID: Warum ein Update jetzt Pflicht ist
Viele Zutrittssysteme arbeiten noch mit RFID-Verfahren, die längst überholt sind. Was früher Standard war, gilt heute als Risiko – und entspricht nicht mehr aktuellen Anforderungen.

Ausblick auf das SicherheitsExpo-Messejahr
In diesem Jahr stehen verschiedene Sicherheitsmessen des Messeveranstalters AFAG an, die an unterschiedlichen Standorten aktuelle Entwicklungen, wichtige Themen sowie zukunftsweisende Lösungen in den Mittelpunkt stellen:

BDGW: Verweigerung von Bargeldannahme greift in Grundrechte ein
Die BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste weist auf ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Christian Waldhoff hin, wonach Einschränkungen der Bargeldnutzung tief in zentrale Grundrechte eingreifen können.














