13.11.2024 • News

TÜV-Verband kommentiert BSI-Bericht zur Lage der IT-Sicherheit

Zum veröffentlichten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagte Marc Fliehe, Fachbereichsleiter Digitalisierung und Bildung des TÜV-Verbands: „Der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) macht deutlich: Cyberangriffe werden eine dauerhafte Bedrohung bleiben und richten hohen wirtschaftlichen Schaden an. Cybersicherheit ist daher eine unabdingbare Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität unserer Wirtschaft.“

Dabei seien nicht nur große Unternehmen betroffen, sondern viele Angriffe – von DDoS-Attacken bis hin zu Ransomware-Attacken – richteten sich mittlerweile auch gegen kleine und mittlere Unternehmen. Zu oft seien diese nicht ausreichend geschützt und daher ein leichtes Ziel für Cyberkriminelle. Hier bestehe Handlungsbedarf: Alle Unternehmen, von klein bis groß, müssten ihre Systeme bestmöglich gegen Angriffe schützen. Vertrauenswürdige, sichere digitale Infrastrukturen seien das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie seien entscheidend für die Versorgung der Bevölkerung und das nachhaltige Wirtschaftswachstum in Deutschland, so Marc Fliehe.

Durch technische Innovationen erhielten böswillige Akteure im digitalen Raum neue Handlungsmöglichkeiten. Cyberkriminelle verfeinerten ihre Methoden, setzten modernste Technologien ein und gingen immer aggressiver vor. Unabhängig von der fortschreitenden Technik bleibe der Mensch jedoch das schwächste Glied in der Sicherheitskette. Ein Mitarbeiter mit gut ausgeprägtem Bewusstsein für Cybersicherheitsrisiken sei durch Technik nicht zu ersetzen. Unternehmen, die die eigene Resilienz gegenüber Cyberangriffen stärken wollten, müssten ihre Mitarbeitenden mit einem grundlegenden Bewusstsein für Cybersicherheit ausstatten. Es sei entscheidend, alle Mitarbeitenden gezielt zu schulen und für Gefahren wie Phishing-Angriffe zu sensibilisieren, so Marc Fliehe.

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