TechDay 2026: Live Demos zeigen KI Videoanalyse und Sensorik für KRITIS Sicherheit im Praxistest
Mit dem Videor TechDay 2026 rückte am 7. Mai in Rödermark die physische Sicherheit kritischer Infrastrukturen (KRITIS) in den Mittelpunkt. Über 180 Fachbesucher aus Industrie, Behörden und Sicherheitsplanung erlebten live, wie moderne Perimeter- und Freigeländesicherung unter realistischen Bedingungen funktioniert. Im Fokus standen KI gestützte Videoanalyse, Sensorik, Robotik und integrierte Reaktionsketten – praxisnah demonstriert im Stresstest.




Der Videor TechDay 2026 war bewusst als Live‑Veranstaltung konzipiert. Auf dem Außengelände der Videor E. Hartig GmbH wurden Freigelände und Perimeter mit Kameras und Sensorik ausgestattet. In realitätsnahen Angriffssimulationen am Zaun demonstrierten Hersteller bei Tageslicht und Dunkelheit , wie zuverlässig aktuelle Technologien Bedrohungen erkennen. Dabei kamen ein Scharfschützentarnanzug, wärmeisolierende Decken, ein Dinosaurierkostüm und eine Vielzahl farbiger Rauchbomben zum Einsatz. Ziel war es, Leistungsfähigkeit und Grenzen moderner Systeme transparent zu machen.
Technologien für den KRITIS Schutz
Inhaltlich dominierte der Schutz kritischer Infrastrukturen vor Sabotage, Vandalismus und unbefugtem Zutritt. Gezeigt wurden unter anderem KI‑gestützte Videoanalyse, faseroptische Sensorik zur Zaun‑ und Leitungsüberwachung, Radar‑ und LiDAR‑Lösungen sowie mobile Robotik. Mehrere Aussteller demonstrierten, wie sich diese Komponenten zu integrierten Sicherheitskonzepten verbinden lassen – ein Ansatz, der vor dem Hintergrund neuer gesetzlicher Anforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Gesetzlicher Druck als Treiber
Ein wiederkehrendes Thema des Tageswar das KRITIS‑Dachgesetz sowie das NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz. Beide verschärfen die Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen und rücken – neben der IT‑Sicherheit – die physische Absicherung stärker in den Fokus. Der TechDay verstand sich daher auch als Orientierungshilfe für Sicherheitsverantwortliche, die Investitionsentscheidungen auf eine realistische Bewertung aktueller Technik stützen müssen.
Austausch und Einordnung
Neben den Live‑Demos bot die Veranstaltung bei Burger und Pizza Raum für Fachdialog und Networking. Hersteller, Planer, Integratoren und Betreiber nutzten den direkten Austausch, um Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Ergänzend kündigte Videor eine Webinarserie im Nachgang an, um ein breiteres Publikum vertieft über die Funktionsweise und Möglichkeiten einzelnerTechnologien und Anwendungsszenarien zu informieren.
Der Videor TechDay 2026 zeigte eindrücklich, wie sich physische Sicherheit unter Live-Bedingungen bewerten lässt. Statt geschliffener Produktinszenierungen standen realitätsnahe technologische Belastungstest im Vordergrund.iFür die Sicherheitsbranche lieferte das Format eine wichtige Einordnung aktueller Technologien und machte deutlich, dass integrierte Lösungen angesichts wachsender KRITIS‑Anforderungen unverzichtbar werden.
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