Umluftfiltertechnik zur Entlüftung von Gefahrstoffschränken

Asecos bringt neuen, technisch überarbeiteten, steckerfertigen Umluftfilteraufsatz (UFA) auf den Markt.

Der steckerfertige UFA auf einem Sicherheitsschrank zur Lagerung entzündbarer...
Der steckerfertige UFA auf einem Sicherheitsschrank zur Lagerung entzündbarer Gefahrstoffe. © asecos

Die Asecos GmbH, hessischer Experte für Gefahrstofflagerung und -handling, bringt ihren neuen, technisch überarbeiteten, steckerfertigen Umluftfilteraufsatz (UFA) auf den Markt. In diesem stecken viele Neuerungen für noch mehr Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit bei der Entlüftung von Sicherheitsschränken. In den vergangenen 17 Jahren hat sich die Umluftfiltertechnik zur Entlüftung von Gefahrstoffschränken fest am Markt etabliert. Im Jahr 2005 führte das Unternehmen seinen ersten UFA ein.

Umluftfilteraufsätze (UFA) haben sich in den letzten beiden Dekaden als kostengünstige und flexible Lösung für die sichere technische Entlüftung von Sicherheitsschränken in der Praxis bewährt. Besonders wenn die Installation einer festen Abluftanlage bauseits ausgeschlossen ist, die Kapazitäten der vorhandenen Abluftanlage ausgereizt sind oder der Schrank trotz technischer Entlüftung weiterhin flexibel genutzt und platziert werden soll. Die Neuauflage des Gerätes von Asecos wird steckerfertig geliefert und kann mit wenigen Handgriffen auf den Sicherheitsschrank aufgesetzt und dabei mit dem Abluftstutzen des Schrankes verbunden werden. Unmittelbar nach Anschluss an eine Stromquelle nimmt der UFA bereits seine Arbeit auf. Wand- bzw. Deckendurchbrüche und aufwendige Verrohrungen fallen weg.


Sichere Umluftfiltration durch ­mehrstufiges Filtersystem

Bei der Lagerung von üblichen Lösemitteln (Kohlenwasserstoffverbindungen) stehen Umluftfiltergeräte der neuesten Generation in Funktion und Sicherheit festen Fortluftanlagen in nichts nach. Sie sorgen für einen mindestens 10-fachen Luftwechsel pro Stunde im Schrank. 

Die eingesaugte Schrankluft durchläuft ein 3,5 kg schweres, mehrstufiges Filterpaket sowie einen Schwebstoff-Vorfilter. Die in der Luft enthaltenen Schadstoffe werden in der Aktivkohle sicher zurückgehalten und zu 99,999 Prozent zuverlässig aus der Luft entfernt. Die aufgereinigte Luft wird wieder an den Arbeitsraum abgegeben, nachdem sie noch einen zweiten Filter passiert hat. Durch den Umluftbetrieb wird keine geheizte oder aufbereitete Luft ins Freie geleitet, sondern in einem steten Kreislauf wieder an den Aufstellort des Schrankes abgegeben. Es entstehen keine Energieverluste.

Die im UFA verwendete Aktivkohle weist eine hochporöse Struktur auf. Die Poren der Kohle sind dabei wie bei einem Schwamm untereinander verbunden. Durch wirksame Oberflächenkräfte (Adhäsion) werden die Gefahrstoffdämpfe an der Oberfläche der Aktivkohle festgehalten. Die eingesetzte Filterkassette besteht aus korrosionsbeständigem, robustem Kunststoff und lässt sich vielfach wiederverwenden.

Im neuen UFA von Asecos stecken viele Neuerungen für noch mehr Sicherheit,...
Im neuen UFA von Asecos stecken viele Neuerungen für noch mehr Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit bei der Entlüftung von Sicherheitsschränken. © asecos

Permanente Überwachung der ­Filtersättigung

Die Filtrationsleitung des Aktivkohlepaketes ermöglicht lange Standzeiten der Geräte, dennoch ist eine sichere Überwachung der Adsorptionsleistung unerlässlich. Die UFA der neuesten Generation arbeiten daher mit einer permanenten Überwachung der Filtersättigung. Ergänzend wird auch die geförderte Abluftmenge ständig überwacht. Über ein Farbdisplay am Gerät kann der aktuelle Betriebszustand jederzeit eindeutig abgelesen werden. Bereits kleinste Überschreitungen von festgelegten Grenzwerten registriert und meldet die UFA-Sensorik entweder per optischem Signal oder bei kritischen Zuständen zusätzlich mit einem akustischen Signal. Bei einem Filterdurchbruch schaltet sich die Entlüftung ab.

 

Welche technischen ­Neuerungen weißt der UFA von Asecos auf?

Das Video „UFA – Sicherheitsschränke schnell, sicher & kostengünstig entlüften" informiert umfassend.

Business Partner

Logo:

Asecos GmbH

Weiherfeldsiedlung 16-18
63584 Gründau
Deutschland

Kontakt zum Business Partner







Meist gelesen

Photo
11.03.2024 • TopstorySafety

Die Zukunft der Gefahrstofflagerung

„Cemo“ dieser Name steht seit über 60 Jahren für sicheres Lagern, Fördern und Dosieren. Doch gerade in der Gefahrstofflagerung ist durch den massiven Einsatz von Lithium-Akkus in praktisch allen Wirtschaftsbereichen vieles in den vergangenen Jahren in Bewegung geraten. Zugleich mangelt es gegenwärtig an einer übergreifenden und verbindlichen Norm, wenn es z. B. um die Prüfanforderungen für feuerwiderstandfähige Lagerschränke für abnehmbare Lithium-Ionen-Batterien geht. Ein Umstand, der nicht zuletzt auf Verbraucherseite für viel Unsicherheit sorgt. Daher hat GIT SICHERHEIT Eberhard Manz, Managing Director und Geschäftsführer, sowie Jonas Sigle, Produktentwickler bei Cemo zum Interview gebeten.