28.01.2026 • News

Integrierte Sicherheitsdienstleistungen: Nachfrage steigt

Die aktuelle Lünendonk-Studie „Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland“ ist erschienen. Zentrale Erkenntnisse der Studie zeigen, dass Auftraggeber zunehmend auf integrierte Sicherheitskonzepte setzen. In diesen übernehmen Sicherheitsdienstleister Verantwortung in einem Gesamtmodell und führen Personal, Technik und Prozesse zu einer ganzheitlichen Sicherheitsarchitektur zusammen.

Geopolitische Spannungen sowie die fortschreitende Digitalisierung erhöhen den Handlungsdruck für Behörden und Unternehmen. Immer mehr Auftraggeber bündeln die Sicherheitsverantwortung und beziehen Sicherheitsdienstleister in strategische und operative Entscheidungen mit ein. Technologische Entwicklungen beschleunigen die Transformation. Digitale Zutrittskontrollen, vernetzte Leitstellen, mobile Einsatz- und Dokumentationssysteme sowie intelligente Videoanalyse verändern die Planung, Leistungserbringung und Nachweisführung. Sicherheitsdienstleister integrieren diese Technologien zunehmend in ihre Konzepte und verbinden operative Leistungen mit technischer Unterstützung und digitaler Steuerung.

Die Lünendonk-Studie 2025 zeigt, dass der Begriff der integrierten Sicherheitsdienstleistung im Markt etabliert ist: 70 Prozent der Studienteilnehmer geben an, entsprechende Leistungen anzubieten. Gleichzeitig bleibt das Begriffs- und Konzeptverständnis uneinheitlich. Viele Anbieter verstehen unter integrierten Sicherheitsdienstleistungen vor allem die Kombination klassischer Sicherheitsdienstleistungen mit Sicherheitstechnik. Ganzheitlich orientierte Modelle umfassen daneben auch Beratung sowie Koordinations-, Steuerungs- und Qualitätsverantwortung.

„Integrierte Sicherheitsdienstleistungen setzen auf Zusammenarbeit statt auf Einzelleistungen. Sie verlangen abgestimmte Prozesse und ein partnerschaftliches Rollenverständnis zwischen Auftraggeber und Dienstleister“, kommentiert Stefan Schubert, Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder. „Auftraggeber und Anbieter müssen Sicherheitsanforderungen gemeinsam analysieren, Risiken priorisieren und daraus ein Gesamtkonzept ableiten, das operative Leistung, Technik und Qualitätssicherung konsistent verbindet.“

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Lünendonk & Hossenfelder GmbH

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Deutschland

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