Enforce Tac 2026 mit deutlichem Wachstum und neuen Formaten
Die Enforce Tac 2026 hat in Nürnberg mit gestiegenen Aussteller- und Besucherzahlen sowie neuen inhaltlichen Schwerpunkten abgeschlossen. Erstmals ergänzte eine begleitende Konferenz das Messeformat. Zentrale Themen waren vernetzte Sicherheit, der Schutz kritischer Infrastrukturen sowie die Verzahnung von Cyber- und Verteidigungsfähigkeit

Die Fachmesse Enforce Tac hat ihre Ausgabe 2026 mit einem deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr beendet. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich mehr als 1.400 Aussteller aus 45 Ländern an der Messe in Nürnberg. Rund 26.500 Fachbesucher aus etwa 100 Ländern nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch.
Erstmals stand die Enforce Tac unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers und wurde ideell vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie begleitet. Als inhaltlicher Rahmen diente das Leitthema „Vernetzte Sicherheit“, das sich in Vorträgen, Diskussionsformaten und Produktpräsentationen widerspiegelte.
Neu war 2026 die Enforce Tac Conference, die das Messeangebot um eine eigenständige Konferenzebene ergänzte. Auf mehreren Bühnen wurden unter anderem Fragen der industriellen Skalierbarkeit, digitaler Resilienz sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen diskutiert. Darüber hinaus thematisierten Beiträge die zunehmende Verzahnung von Cyber- und klassischer Verteidigungsfähigkeit.
Mit der erstmals eingerichteten Armored Forces Area setzten die Veranstalter einen zusätzlichen Schwerpunkt auf landgebundene militärische Fähigkeiten. Diese Sonderfläche soll ab 2027 fester Bestandteil der Hallenstruktur werden.
Nach Angaben der NürnbergMesse nutzten außerdem 24 internationale Delegationen aus 16 Ländern die Enforce Tac 2026 als Plattform für Gespräche mit Industrie, Behörden und politischen Akteuren. Die Ausstellungsflächen für die Ausgabe 2027 sind bereits nahezu vollständig vergeben.














