PCS Systemtechnik: Zutrittstechnologien für neue KRITIS-Anforderungen
PCS Systemtechnik präsentiert auf der SicherheitsExpo in München moderne Lösungen für Zutritts- und Zufahrtskontrolle, Zeiterfassung sowie Videoüberwachung. Gemeinsam mit Mitaussteller Astrum IT zeigt PCS praxisnahe Szenarien für digitales Besucher-, Fremdfirmen- und Yard-Management – inklusive eines neuen Kioskterminals mit integriertem Ausweisscan und Gesichtsverifizierung.

Regulatorischer Druck treibt Modernisierung der Zutrittskontrolle voran. Mit dem KRITIS-Dachgesetz hat die Bundesregierung einen verbindlichen Rahmen geschaffen, der Betreiber Kritischer Infrastrukturen zu präventiven Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik verpflichtet. Sind Zutrittsanlagen über viele Jahre im Einsatz, benötigen sie oft ein technologisches Update. Damit stehen Unternehmen vor der Aufgabe, bestehende Sicherheitssysteme zu modernisieren – nicht immer ist dabei ein Komplettaustausch erforderlich. PCS zeigt auf der SicherheitsExpo, wie sich bestehende Systeme schrittweise und wirtschaftlich modernisieren lassen.
Sanfte Modernisierung statt Komplettaustausch
Auf dem Stand zeigt das Unternehmen die aktuelle Generation der Intus Zutrittskontrollleser wie der Intus 700slim. Der schmale Zutrittsleser ist Cloud-ready und liest mithilfe von Bluetooth virtuelle Ausweise auf dem Smartphone. Der Vorteil: Virtuelle Ausweise lassen sich effizient remote übertragen, sodass die Kosten für das Kartenhandling entfallen. Die PCS App ID.mobile speichert dabei die virtuellen Ausweise in einem Container und erreicht damit ein ähnlich hohes Sicherheitsniveau wie verschlüsselte RFID-Technologien.
Eine weitere interessante Lösung auf dem Messestand ist die biometrische Zutrittskontrolle für Hochsicherheitsbereiche. Mit der Handvenenerkennung Intus PS lässt sich eine komfortable Zwei-Faktor-Authentifizierung umsetzen, die den Besitz eines Firmenausweises eindeutig über das biometrische Merkmal verifiziert. Die Handvenenerkennung Intus PS kombiniert hohen Bedienkomfort mit besonders hoher Fälschungssicherheit und eignet sich insbesondere für Rechenzentren, Forschungseinrichtungen und andere sensible Bereiche.
Für zukunftsorientierte kabellose Zutrittskontrolle präsentiert das Unternehmen die aktuellen Modelle der mechatronischen Schließsysteme Intus Flex. Sie arbeiten auf Basis des offenen, herstellerübergreifenden Standards OSS-SO. Diese Technologie für Offline-Zutrittskontrollsysteme ermöglicht den flexiblen Einsatz ohne Herstellerbindung und reduziert damit die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Die Intus Flex Lösungen sind in verschiedenen Varianten erhältlich – auch für brand- und einbruchhemmende Türen oder mit Funkvernetzung.
Technologiepartner Astrum IT zeigt auf dem Stand die Plattform Visit für Besucher-, Fremdfirmen- und Yard-Management. Die DSGVO-konforme Lösung digitalisiert den gesamten Prozess – von der Voranmeldung über Genehmigungen und Zutritt bis zum Verlassen des Werksgeländes. Ein Highlight ist das Kioskterminal als digitale Pforte: Es kombiniert Ausweisscan, Gesichtsverifizierung und Ausweisausgabe. Besucher können sich eigenständig registrieren und Sicherheitsunterweisungen direkt am Terminal durchlaufen. In Verbindung mit der Software Dexicon entsteht ein durchgängiges Sicherheitskonzept inklusive Zutrittskontrolle.
SicherheitsExpo: Halle 1, Stand C08




















