19.03.2026 • News

VdS-Fachtagung „KRITIS: Wo steht Deutschland?“

Deutschland muss resilienter gegen Angriffe aller Art werden, da sind sich die Experten einig. Was aktuell ansteht, erläutert die neue VdS-Fachtagung am 6. Mai 2026 in Köln und online im Livestream.

Am 5. Mai 2026 diskutieren Fachleute aus unterschiedlichen Sektoren in der...
Am 5. Mai 2026 diskutieren Fachleute aus unterschiedlichen Sektoren in der VdS-Fachtagung „KRITIS: Wo steht Deutschland?“, wie sich robustere Sicherungsketten gegen Angriffe erstellen lassen.
© VdS | KI-generiert

Erst Anfang dieses Jahres hat es der Stromausfall in Berlin, ausgelöst durch einen Brandanschlag, deutlich gezeigt: Kritische Infrastruktur in Deutschland ist nicht umfassend geschützt – und sie kann im Zweifel nach einem Vorfall nicht so schnell wieder instandgesetzt werden, wie bisher angenommen. Grund genug, mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schaffen, sich mit möglichen Krisen und dem Aufbau von Resilienz zu beschäftigen. 

Nachdem die VdS-Fachtagung KRITIS, Teil 1 im vergangenen Herbst den Fokus auf Unternehmen und Service-Leitstellen gelegt hatte, nimmt die „VdS-Fachtagung KRITIS: Wo steht Deutschland?“ am 6. Mai 2026 – in Köln und im Livestream – die Gesamtsituation in den Blick. Sie zeigt: Es ist einiges im Umbruch, viele Fragen müssen neu gestellt und beantwortet werden. Und das geht nicht ohne intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten.

Neues KRITIS-Dachgesetz 

Die VdS-Fachtagung geht unter anderem auf das neue KRITIS-Dachgesetz ein, dessen Entwurf kürzlich im Bundestag beschlossen wurde. Der Gesetzesentwurf wird aus zahlreichen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Dabei kommen Vertreter unterschiedlicher Sektoren zu Wort, zum Beispiel von Versicherungen, KRITIS-Betreibern, Sicherheitsdienstleistern, öffentlichen Institutionen und Herstellern von Sicherungstechnik.

Widerstandsfähige Sicherungsketten 

Die Fachtagung geht der Frage nach, wie zeitgemäße Sicherungsketten robuster aufgebaut und betrieben werden können: Welche Chancen und Risiken stecken beispielsweise in Cloud-basierten Ansätzen für die Alarmübertragung und im Plattform-vernetzten Gefahrenmanagementsystem? Hat der Begriff des barrierefreien Handlings in der Leitstelle eine praktische Bedeutung, also Rettungskonzepte, die Sicherheit und Barrierefreiheit verbinden? Und wie passt künstliche Intelligenz (KI) in diese Umgebung?

Es wird aufgezeigt, wie sich alle Sicherungsgewerke, wie Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen, die Zutrittskontrolle und Videoüberwachung, auf einer Plattform zusammenführen lassen und wie dabei echte Mehrwerte für die Gefahrenabwehr entstehen. Auch die Problematik der Cyber-Sicherheit auf der gesamten Sicherungskette wird behandelt und gezeigt, welche Zertifikate wichtig und notwendig sind. Die Fachtagung richtet sich an alle, die sich mit der Sicherheit von Unternehmen und Institutionen beschäftigen, darunter

Das Programm im Überblick

  • KRITIS Bestandsaufnahme, Aufgaben der Sicherheitswirtschaft
  • Diskussion I: Wie entwickeln sich die gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen?
  • Wer oder was ist jetzt KRITIS?
  • Wer fällt die finale Entscheidung im Einzelfall?
  • Kommunikation mit zuständigen Behörden: BSI, Polizei, BKA, Innenministerien, BAFin
  • Gesetzliche Anforderungen an: IT-/Cyberschutz, physischen Schutz – mechanisch – elektronisch – organisatorisch, All-Gefahren-Ansatz, einschließlich Naturgefahren
  • Was bringt die BIA (Business-Impact-Analyse)?
  • Ist die Risiko-Analyse die Basis-Aufgabe?
  • Wie findet ein KRITIS-Betreiber einen KRITIS-Ready-Dienstleister?
  • Was kann Polizei für KRITIS-Betreiber präventiv tun?
  • Wie weit muss/kann die Integration von Sicherungsgewerken am Beispiel Video und Zutrittskontrolle gehen?
  • Resilienz durch maximale Redundanz (auf) der Cloud-basierten Sicherungskette
  • Resilienz muss/kann geschaffen werden. Ein konkretes Projekt im Detail
  • Diskussion II: Was können wir konkret tun, um die Resilienz von Wirtschaft/Gesellschaft zu erhöhen?
  • Naturgefahren
  • Cyber-Attacken
  • Straftaten
  • Verfügbare Technologie

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