27.01.2026 • Produkt

KI-gestützte Infrarot-Analysekamera von Flir

Flir hat eine neue Wärmebildkamera für die Perimeterbeobachtung entwickelt, die das Flir-Programm in der mittleren Preisklasse der Infrarot-Sicherheitsprodukte erweitert. Mit einer thermischen Empfindlichkeit von <20 mK ermöglicht die FCB-Baureihe eine wetter- und beleuchtungsunabhängige Umfelderkennung. Die Analyse der Kamerabilder wird mit Deep-Learning-Technologie realisiert. Damit wird eine zuverlässige Erkennung von Personen und Fahrzeugen gewährleistet – in Innen- und Außenbereichen und bei ganz unterschiedlichen Umgebungsbedingungen.

Photo
© Flir

Die KI-gestützte Wärmebildkamera liefert auch unter widrigen Bedingungen klare Bilder, die eine zuverlässige Einschätzung der Lage erlauben. So können Sicherheitsteams immer angemessen reagieren. Mit diversen Objektivoptionen, einer Nexus-fähiger Geolokalisierung und der Schutzart IP67 bietet die Kamera beste Voraussetzungen für die Installation an ganz unterschiedlichen Standorten.

„Eingebaute“ Intelligenz und Sensibilität

Dank der KI-Funktionen können Anwender der FCB-Serie sehr schnell das Umfeld erkennen und klassifizieren und somit zu jedem Zeitpunkt die Perimetersicherheit aufrechterhalten. Einige Funktionen und Eigenschaften der neuen KI-Wärmebildkamera:

  • Die DNN-Deep-Learning-Videoanalyse ermöglicht das zuverlässige Identifizieren und Kategorisieren von Personen und Fahrzeugen. Dabei schafft das neuronale Netzwerk der Flir FCB die Voraussetzung für die zuverlässige Unterscheidung von echten Bedrohungen und Fehlalarmen, die z. B. durch sich bewegende Bäume, Regen auf dem Objektiv oder Wild- und Kleintiere ausgelöst werden. Wenn der Wind eine Bauplane schüttelt oder ein Sturm Laub aufwirbelt, gibt die FCB-Serie keinen unnötigen Alarm aus.
  • Die Nexus-fähige Zielgeolokalisierung erleichtert die Situationserkennung. Außerdem erlaubt sie die präzise Übergabe an eine PTZ-Kamera (Pan-Tilt-Zoom) z. B. bei der Nahverfolgung eines Eindringlings entlang von Zäunen oder zwischen Gebäuden. So entsteht ein Sicherheitsökosystem mit Echtzeit-Datenaustausch und Interoperabilität zwischen Wärmebildkameras, sichtbaren Kameras, Radargeräten und Analyseplattformen.
  • Fünf Objektive mit einem Sichtfeld von 18° bis 50° (VGA- oder QVGA-Auflösung) ermöglichen die Abdeckung sowohl von längeren Strecken als auch von engen Bereichen und unregelmäßigen Gebäudegrundrissen ohne tote Winkel. Das Sichtfeld kann an sehr unterschiedliche Standorte angepasst werden.
  • Die Wärmeempfindlichkeit von <20 mK erfasst auch geringfügige Temperaturunterschiede. Kristallklare Wärmebilder zeigen Eingänge und Parkplätze zum Beispiel sehr detailreich und ermöglichen so eine präzise Personenerkennung – selbst dann, wenn sich die Person z. B. zwischen geparkten Lkw in einem nebligen Hof bewegt oder entlang der von grellen Scheinwerfern beleuchteten Grenze eines Firmencampus.

Entwickelt für ein breites Anwendungsspektrum

Die robuste Kamera ist einfach zu installieren und widerstandsfähig gegen Staub, Hitze und starken Regen (Schutzart IP 67). Sie ermöglicht eine kostengünstige und zuverlässige Wärmebilddetektion für eine Vielzahl von Anwendungen, wie zum Beispiel: kleine und mittlere Gewerbebetriebe: Baustellen, Lagerhäuser, Einkaufszentren; Campus-Areale und Industrieanlagen: Bildungseinrichtungen, Gewerbegebiete, Fabriken und Energie- und andere abgelegene Anlagen: Solarparks, Versorgungsunternehmen, Lagerplätze.

Ergebnis: Besserer Überblick, weniger Fehlalarme

Auch in Zukunft werden Diebstähle und Einbrüche sowie unbefugtes Eindringen auf Betriebs- und Campusgelände sicherlich weiter zunehmen. Deshalb ist ein effektives Sicherheitssystem heute und morgen ein Muss. Oft steht dem die Überzeugung im Weg, dass ein solches System von Grund auf neu konzipiert werden müsse. Dem ist nicht so. Das Unternehmen verfolgt ein intelligentes mehrschichtiges Konzept, das die Sicherheit u. a. durch leistungsfähige Kameras und den Einsatz intelligenter Technologien schrittweise verbessert. So können Unternehmen ein skalierbares System entwickeln und nutzen, das sich an ihren Standort anpasst und kontinuierliche Sicherheitsverbesserungen gewährleistet.

„Wenn ein Anwender z. B. unter Fehlalarmen aufgrund von harmlosen Bewegungen oder Witterungseinflüssen leidet oder unter mangelhafter Objekt- und Personenerkennung unter schwierigen Bedingungen, wird er mit unserer FCB-Serie AI mehr sehen, mehr wissen und die Sicherheit steigern können“, so Matt Strautman, Director Global Business Development bei Flir. Denn die Kombination von fortschrittlicher Wärmebildtechnik und KI-gestützter Analytik, so Matt Strautmann, ermöglicht eine hochpräzise, fehlersichere Erkennung auch bei widrigen Wetter- oder Lichtverhältnissen.

Business Partner

Flir Systems GmbH

Hanauer Landstraße 200
60314 Frankfurt am Main
Deutschland

Kontakt zum Business Partner







Meist gelesen