Minimax Mobile Services bringt Trennstation DTS 50 auf den Markt
Mit der Direkttrennstation DTS 50 bietet Minimax Mobile Services eine Lösung für die hygienische Trennung von Trink- und Löschwasser in Wandhydrantenanlagen. Die Anlage wurde nach der im April 2025 veröffentlichten DIN 14467 entwickelt und erfüllt die Möglichkeit der hygienischen Trennung nach der im Januar 2026 überarbeiteten DIN 1988-600:2026-01. Die VdS-geprüfte DTS 50 bietet Betreibern eine zukunftssichere, platzsparende und technisch zuverlässige Systemtrennung – sowohl für Neubauten als auch für die Modernisierung bestehender Wandhydrantenanlagen.

Die hygienische Trennung von Trink- und Löschwasser ist ein zentraler Aspekt des Gesundheitsschutzes und gewinnt vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Trinkwasserhygiene zunehmend an Bedeutung. Stagnierendes Löschwasser kann mikrobiologische Belastungen entwickeln und stellt bei fehlender oder unzureichender Trennung ein Risiko für die Trinkwasserqualität dar.
Gerade in zahlreichen Bestands- und Wohngebäuden sind Lösch- und Trinkwasseranlagen heute noch nicht normgerecht getrennt. Für die Betreiber solcher Anlagen besteht innerhalb der Trinkwasserversorgung ein unmittelbarer Handlungsbedarf: Erlangt ein Betreiber Kenntnis davon, dass seine Löschwasseranlage nicht normkonform vom Trinkwassernetz getrennt ist, und unterlässt er geeignete Maßnahmen, kann dies als grob fahrlässig gewertet werden – mit möglichen haftungs- und versicherungsrechtlichen Konsequenzen.
Das neue DVGW-Merkblatt W 551-5 (M) definiert klare Vorgaben zur Risikobewertung solcher Anlagen. Es ermöglicht – unter bestimmten Voraussetzungen – die Risikoeinstufung des Löschwassers in Kategorie 3, sofern der Anlagenaufbau durch eine qualifizierte Fachperson positiv bewertet wurde.
Die DIN 14467 konkretisiert diese Anforderungen und schafft mit der Definition der Löschwasserübergabestelle eine verbindliche Grundlage für den Einsatz moderner Trennstationen. Durch die Integration dieser Norm sowie der Inhalte des DVGW W 551-5 in die aktualisierte DIN 1988-600 wurde ein eindeutiger technischer Rahmen geschaffen, der eine sichere und normkonforme Planung sowie den Betrieb von Wandhydrantenanlagen gewährleistet.
Die DTS 50 ist exakt auf diese neuen normativen Bedingungen abgestimmt und bietet Betreibern eine rechtssichere Lösung zur Erfüllung ihrer Betreiberpflichten.
Hohe Betriebssicherheit im Einsatzfall
Bei Betätigung einer Löschwasserentnahmestelle aktiviert die DTS 50 automatisch und unverzüglich die Verbindung zur Wasserversorgung. Die Versorgung wird direkt über den vorhandenen Wasserversorgungsdruck realisiert – ohne Vorlagebehälter und ohne Druckerhöhungsanlage. Nach Ende des Einsatzes trennt die DTS 50 die Anlage innerhalb von maximal 30 Minuten wieder sicher vom Trinkwassernetz und kehrt vollständig in ihren betriebsbereiten Zustand zurück.
Selbst bei vollständigem Ausfall der Energieversorgung ist die Löschwasserversorgung gewährleistet. Kommt es zu Störungen, werden diese im Display angezeigt und können über den potentialfreien Sammelstörungsausgang weitergeleitet werden.
Kompakt, effizient und wartungsarm
Durch den Verzicht auf Vorlagebehälter und Druckerhöhungsanlage ist die DTS 50 sehr kompakt und benötigt nur sehr wenig Platz. Damit eignet sie sich besonders für enge Technikräume und für die Nachrüstung in Bestands- und Wohngebäuden.
Die DTS 50 bietet folgende Features:
- Geringen Platzbedarf durch Betrieb mit Wasserversorgungsdruck
- Langlebigkeit dank hochwertiger Materialien
- Minimalen Druckverlust durch strömungsgünstige Konstruktion für hohe Ausflussraten
- Gesicherte Einsatzbereitschaft: keine separate Sicherheitsstromversorgung erforderlich
- Betriebsstatusmeldung durch potentialfreie Kontakte zur Einbindung in Gebäudeleittechnik
- Geringe Wartungskosten dank membranloser Antriebstechnik und guter Zugänglichkeit
- Moderne Kondensatorstellantriebe mit Notstellfunktion und niedrigem Energieverbrauch
- Integrierte Spüleinrichtung für einen hygienisch sicheren Betrieb
Die Auslegung geschieht stets objektbezogen unter Berücksichtigung der Rohrnetzisometrie, hydraulischer Nachweise und aller geltenden technischen Anforderungen.





















