KRITIS-Dachgesetz: Jetzt wird Sicherheit Pflicht
Am 29. Januar 2026 hat der Deutsche Bundestag das KRITIS-Dachgesetz verabschiedet. Bis zum 17. Juli 2026 müssen Betreiber die geforderten Schutzmaßnahmen umgesetzt haben. Was müssen Betreiber, Planer und Generalunternehmer jetzt tun? Und welche Rolle spielen dabei Bauteile wie Fenster, Türen, Fassaden und Perimetereinrichtungen? Dieser Beitrag von Alexander Dupp gibt einen strukturierten Überblick.

Das KRITIS-Dachgesetz ist die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie über die Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-Richtlinie). Während das im Frühjahr 2026 umgesetzte NIS2-Gesetz den IT-Bereich kritischer Infrastrukturen regelt, schließt das KRITIS-Dachgesetz die Lücke bei der physischen Sicherheit, zu der beispielsweise Zäune, Türen, Fenster, Zutrittskontrollen, Überwachung, Bauwerksschutz und Naturgefahrenvorsorge gehören.
Das Ziel ist eindeutig: Die Versorgungssysteme, von denen das Gemeinwesen abhängt, sollen widerstandsfähiger gegenüber Sabotage, Terrorismus, Naturereignissen und menschlichem Versagen werden. Damit reagiert der Gesetzgeber auf eine spürbare Verschiebung der Bedrohungslage, die sich von Pipelineanschlägen über Spionage an kritischen Standorten bis zu Drohnenüberflügen über Industrieanlagen erstreckt.
Inhalt:
- Zehn Sektoren
- Was Betreiber konkret leisten müssen
- Zentrale Betreiberpflichten:
- Die fünf zentralen Schutzbereiche
- Wer haftet, wenn die Schutzwirkung fehlt?
- Was die Landesbauordnungen vorgeben
- Was Fachplaner schulden
- Wo Fachplaner mitwirken können
- Warum Einzelabnahmen an Gewicht gewinnen
- Was passiert bei Nichteinhaltung?
- Drei Schritte
Weiterlesen mit Login
Noch nicht registriert?
Geschützter Bereich: Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und erhalten Sie vollen Zugriff auf alle exklusiven Inhalte von GIT SICHERHEIT. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen regelmäßig Top-Meldungen aus der Sicherheitsbranche sowie die aktuelle E-Ausgabe.
RegistrierenBusiness Partner
Sachverständigenbüro Alexander Dupp & KollegenBornstraße 13
56412 Girod
Deutschland
Meist gelesen

BASF eröffnet 2028 innovatives Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen: KI-Technologie für maximale Sicherheit am Standort
BASF stärkt Sicherheit: Neues Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen mit KI & Leitstelle ab 2028

Wie mobile Videotürme Baustellen, Energie und Infrastrukturprojekte schützen – Marktanalyse zeigt dynamisches Wachstum und neue Wettbewerbsstrukturen
Mobile Videoüberwachung boomt: Warum Videotürme heute Baustellen, Energie- und Infrastrukturprojekte effektiv schützen

Schließtechnik im Wandel: Die Merkur Spiel-Arena setzt auf eCliq
66.500 Plätze, 2.500 Türen, 1.000 Schlüssel: In der Merkur Spiel-Arena zeigt sich, wie moderne Schließtechnik Sicherheit im Eventalltag neu ordnet.

Perimetersicherheit im Praxistest: Wie das urbane Testgelände von Wehrhan-TPS reale Angriffsszenarien sichtbar macht
NEUE SERIE: TEST-GELÄNDE IM TEST. Perimetersicherheit mit Radar und Video-Management auf dem urbanen Testgelände von Wehrhan-TPS

Wie digitale Fußvermessung und DGUV-konforme Einlagen Ausfallzeiten reduzieren – und Sicherheit im Betrieb stärken
Digitale Fußvermessung und Einlagenversorgung: Wie Unternehmen Ausfallzeiten senken und Mitarbeitende entlasten













