Messevorschau: Light + Building 2024 bietet Symbiose aus Licht-, Gebäude- und Sicherheitstechnik

Die Light + Building spannt vom 3. bis 8. März in Frankfurt am Main den Bogen von intelligenter Lichttechnik bis hin zu zukunftsweisender Haus- und Gebäudetechnologie. Mit dieser einzigartigen Verbindung ist die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik der internationale Branchentreffpunkt für Experten, Hersteller, Planer, Architekten und Investoren. GIT SICHERHEIT sprach mit Johannes Möller, Leiter der Light + Building, über die Messe und das Angebot im Produktbereich Intersec Building 2024 in Halle 9.

GIT SICHERHEIT: Vernetzte Sicherheit ist integraler Bestandteil im Smart Home und Smart Building. Welches Angebot bietet die Light + Building den Besuchern in diesem Bereich und welche Themen deckt die Messe ab?

Johannes Möller:
Wir versammeln im Angebotsbereich Intersec Building in Halle 9.0 Hersteller, die Lösungen für vernetzte Sicherheit im Gebäude anbieten. Das Angebot umfasst sowohl Plug-In-Produkte für private Einfamilienhäuser als auch professionelle Anwendungen für gewerbliche Großprojekte. Die Themen reichen von digitaler Zutrittskontrolle, Schließsystemen und Türsprechanlagen über Videoüberwachung und Einbruchmeldeanlagen bis hin zur Raumverwaltung. Dazu gehört innovative Regeltechnik. Gerade in der Gebäudeautomation spielt die Sensorik für Mess-, Steuer- und Regelaufgaben eine wichtige Rolle. Das beinhaltet sowohl Technik für die Regelung von Heizung, Klimatisierung und Lüftung als auch Licht- und Bewegungserfassung.


Im Oktober 2022 fand die Light + Building erstmals mit dem Branding Intersec Building statt. Wie waren die Erfahrungen der Aussteller und sind sie dieses Jahr wieder mit dabei?

Johannes Möller:
Bei Intersec Building stehen auch 2024 wieder Aussteller zusammen, die auf das Thema Sicherheitstechnik spezialisiert sind. Es hat sich aber gezeigt, dass die vernetzte Sicherheitstechnik als Teil des Gebäudes von den Synergien mit der Haus- und Gebäudeautomation sowie der Elektrotechnik profitiert. Deshalb stehen Hersteller dieser Bereiche nun gemeinsam in Halle 9.0.

Die Neustrukturierung hat sich für die kommende Veranstaltung durch die moderne Halle 5 ergeben. Sie wird zum ersten Mal von Ausstellern der Light + Building belegt. Dadurch entsteht im Ostgelände ein Rundlauf zwischen den Hallen 6, 5, dem Forum, Halle 3 und 4. Die thematische Brücke zu den Ausstellern im Bereich der Gebäudetechnik bildet jetzt Halle 8 mit lichttechnischen Komponenten. Damit Besucherinnen und Besucher auch im Westgelände an einem Ort finden, was zusammengehört, haben wir hier alle Themen rund um die Gebäudetechnik in gemeinsamen Hallen untergebracht. Dadurch entsteht auch hier ein Rundlauf zwischen den Hallen 9, 11 und 12.


In welchen Hallen findet man als Interessierter in Sachen Sicherheit und Brandschutz die meisten Informationen und Aussteller?

Johannes Möller:
Das Thema Not- und Sicherheitsbeleuchtung steht neben Beleuchtung für Industrie- und Sonderanwendungen in Halle 4.1 im Mittelpunkt. Produkte, Technologien und Trends für Elektrotechnik sowie die Haus- und Gebäudeautomation stehen in den Hallen 9, 11 und 12 im Fokus. Zahlreiche Key-Player der Branche haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, darunter unter anderem ABB, Bosch, Dehn SE, Beckhoff, Phoenix Contact, Rittal, Siemens, Wago, Gira, Schneider Electric und Siedle. Der Bereich Sicherheitstechnik mit dem Branding ‚Intersec Building‘ ist, wie gesagt, in Halle 9.0 zu finden. Dort zeigen unter anderem Abus, BKS, Dom, Gretsch Unitas, Grothe, Lupus-Electronics und Winkhaus Lösungen für vernetzte Sicherheitstechnik im Gebäude. Außerdem setzt sich in Halle 9.0 das Angebot rund um Elektrotechnik, Haus- und Gebäudetechnik fort. Hier gehören Bacnet, EnOcean, Loytec, Megger, Thermokon und Woertz zu den Ausstellern.


Im Rahmen der diesjährigen Ausgabe der Light + Building findet kein begleitendes Intersec-Forum mehr statt. Was waren die Gründe für diese Entscheidung und gibt es alternative Foren im Rahmen der Messe, auf denen sich Besucher informieren können?

Johannes Möller:
Das Intersec Forum war eine Brücke, um die Marke Intersec nach Frankfurt zu bringen. Die Konferenz hat dazu geführt, dass wir Angebotsfläche zum Thema vernetzte Sicherheit als integraler Bestandteil der Gebäudetechnik etablieren konnten. Dieses Ziel haben wir erfolgreich umgesetzt. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Ausbau des Bereichs. Natürlich gibt es nach wie vor begleitende Fachvorträge und Diskussionsrunden zum Thema Sicherheit. Aufgrund der Synergien haben wir sie als Programmpunkte in die großen Treffpunkte für Wissenstransfer aufgenommen. Dazu gehören im Westgelände die Building Plaza in Halle 9.0 und das ZVEI-Technologieforum in Halle 12.1. Für die Inhalte des Programms sind die Top-Themen der Light + Building maßgeblich. Eine große Notwendigkeit stellt für die Branchen aktuell die Elektrifizierung und Digitalisierung von Neu- und Bestandsbauten dar. Das greifen wir mit dem Top-Thema „Connectivity“ auf. Beide Entwicklungen sind im Smart Home und Smart Building die Basis für die erfolgreiche Vernetzung der Gewerke und als Output davon für mehr Komfort und erhöhte Sicherheit.

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