Vandalismushemmende Bauelemente: Mit geprüften und zertifizierten Lösungen Gebäude wirksam schützen
Zerstörungswut und Vandalismus – es vergeht keine Woche, in der die Medien nicht darüber berichten. „Vandalen“ haben keine Scheu vor der Öffentlichkeit, Täterverhalten und Werkzeugeinsatz sind anders als bei Einbrüchen, so dass einbruchhemmende Bauelemente dieses Risiko nicht wirksam reduzieren können. Das ift Rosenheim hat deshalb zusammen mit Betroffenen dem LKA und Herstellern von Bauelementen die ift-Richtlinie EI-06/1 „Vandalismushemmende Bauelemente und Einrichtungen“ erarbeitet. Bauherren, Facility Manager und Planer können mit ihrer Hilfe Anforderungen festlegen und Produkte ausschreiben. Ein Beitrag von Andreas Schmidt und Jürgen Benitz-Wildenburg, IFT Rosenheim.

Bei Großveranstaltungen (Demonstrationen, Sportveranstaltungen u. a.) verstören die Bilder von Vandalismusangriffen. Betroffene fragen sich, wie sich die Immobilie und die Menschen darin vor dieser Form der Gewalt schützen lassen, denn einbruchhemmende Bauteile sind nur bedingt geeignet. Im Gegensatz zu Einbrechern treten „Vandalen“ öffentlich in Aktion und benutzen massiv alle Mittel, die gerade verfügbar sind. Das reicht von Pflastersteinen über Eisenstangen von Baustellen oder Verkehrsschildern bis hin zu Müllcontainern und Gullideckeln. Vorprüfungen an einbruchhemmenden Fenstern, Verglasungen und Türen zeigten deutlich, dass beim Vandalismus gänzlich andere Belastungen auftreten als bei der Einbruchprüfung.
Die Täter beim Vandalismus agieren als Gruppe eher spontan mit massiver Gewalt, aus der Masse heraus und ohne Angst, beobachtet, gefilmt oder belangt zu werden – oft sogar trotz Polizeipräsenz. Es geht den Tätern meistens um Zerstörung (Bushaltestellen, Werbeträger, Kraftfahrzeuge, Einrichtungen, Fassaden, Verkaufsstätten etc.), aber auch darum, durch zerstörte Bauelemente in ein Gebäude einzudringen, um dort weitergehende Schäden durch Brandsätze u.a. zu verursachen oder einfach nur um zu plündern.
Weiterlesen mit Login
Noch nicht registriert?
Geschützter Bereich: Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und erhalten Sie vollen Zugriff auf alle exklusiven Inhalte von GIT SICHERHEIT. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen regelmäßig Top-Meldungen aus der Sicherheitsbranche sowie die aktuelle E-Ausgabe.
RegistrierenBusiness Partner
ift Rosenheim GmbH Theodor-Gietl-Str. 7-9
83026 Rosenheim
Deutschland
Meist gelesen

Sicherheit im Ernstfall: Wie Unternehmen mit strategischem Personenschutz und Amokprävention Verantwortung übernehmen
Personenschutz & Amokprävention: Strategische Konzepte, Training & Verantwortung für Unternehmenssicherheit

BHE-Kongress: Zwischen Perimeter, Cloud und KI – Neue Praxisfragen für Video und Zutritt
BHE-Fachkongress Videosicherheit und Zutrittssteuerung 2026: KI in der Videosicherheit, Cloud-Modelle, CRA/NIS2, Videoaufschaltung auf Leitstellen, Perimeterschutz, Biometrie und Besuchermanagement.

Grüner Bunker Hamburg: Intelligente Videoüberwachung und Personenzählung für ein sicheres, modernes Stadtgarten-Konzept“
Grüner Bunker Hamburg: Moderne Sicherheitstechnik, Besucherzählung und Videoüberwachung für einen einzigartigen Stadtgarten

Interview mit Klüh Security-Geschäftsführer Sven Horstmann über integrierte Alarmempfangsstelle (AES) und Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
Klüh Security: Zertifizierte AES/NSL setzt neue Maßstäbe für KRITIS-Schutz, Alarmmanagement und Informationssicherheit

VIP-Interview: Linda Voigtländer, Leitung Gefahrenabwehr Prävention, Infraserv Höchst
VIP in der Welt der Sicherheit: Linda Voigtländer, Leitung Gefahrenabwehr Prävention, Infraserv Höchst













