30. Ausgabe der Expoprotection 2026
Zur 30. Ausgabe lädt Expoprotection, die internationale Fachmesse für Risikoprävention und Risikomanagement, Fachleute vom 3. bis 5. November 2026 nach Paris Expo Porte de Versailles ein. Angesichts sich überlagernder Krisen bringt die Veranstaltung 660 Aussteller aus 40 Ländern und mehr als 14.500 Entscheider zusammen. Im Mittelpunkt steht ein strategisches Leitthema: „Risikomanagement bereichsübergreifend gestalten angesichts zunehmend vernetzter Bedrohungen und Technologien“.
Die Jubiläumsausgabe versteht sich als europäische Plattform für Austausch, Impulse und Lösungen, die Organisationen dabei unterstützt, ihre Widerstandsfähigkeit dauerhaft zu stärken. „Diese 30. Ausgabe markiert einen wichtigen Meilenstein. Die Grenzen zwischen den Risiken verschwimmen zunehmend. Cybersicherheit, physische Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind heute eng miteinander verbunden. Mit Expoprotection 2026 wollen wir einen konsequent bereichsübergreifenden Ansatz bieten, um die tiefgreifenden Veränderungen in den Präventionsberufen zu begleiten“, so Jean-François Sol Dourdin, Messeleiter von Expoprotection.
Ein umfassendes Angebot mit sechs Fachbereichen in zwei Themenwelten
Um der Vielfalt der Themen gerecht zu werden und eine klare Orientierung zu bieten, gliedert Expoprotection 2026 ihre beiden etablierten Themenwelten in sechs einander ergänzende Fachbereiche. Diese Struktur ermöglicht Präventionsfachleuten, Experten und Entscheidern einen umfassenden Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette des Risikomanagements:
- Berufliche und industrielle Risiken: Diese Themenwelt umfasst die Fachbereiche Arbeitsschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz – Prävention und Qualität der Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz – Schutz, Notfallintervention und Rettung sowie Klima- und Industrierisiken.
- Sicherheits- und Brandrisiken: Diese Themenwelt vereint die Fachbereiche Sicherheit und Sicherheitstechnik sowie Brandschutz.
In einem Umfeld rascher Veränderungen zeigt die Ausgabe 2026, wie Fragen der physischen Sicherheit, des Brandschutzes und der Gesundheit am Arbeitsplatz mit zunehmenden Cyber-, Klima- und Betriebsrisiken verknüpft sind. Künstliche Intelligenz, Robotik und vernetzte Systeme verbessern die frühzeitige Erkennung von Risiken, werfen zugleich aber neue regulatorische Fragen auf.
Ein umfangreiches Programm mit mehr als 110 Konferenzen und Workshops beleuchtet diese Entwicklungen und ihre technologischen und ökologischen Auswirkungen auf die Praxis von morgen.
Der Hub des Préventeurs als neue Plattform für Arbeitsschutz und Gesundheit
Im Bereich Arbeitsschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz eröffnet die Messe erstmals den „Hub des Préventeurs“. Als dauerhafte Plattform soll der Hub Fachleute während der Messe und darüber hinaus begleiten. Ziel ist es, ihre Vernetzung das ganze Jahr über zu stärken und konkrete Antworten auf Herausforderungen im Berufsalltag zu bieten, etwa psychische Belastungen, Sicherheitskultur und Personalfragen.
- Direkt nutzbares Wissen: Während der Messe bietet der Hub unmittelbaren Zugang zu Methoden, interaktiven Workshops, Coaching-Angeboten und offenen Erfahrungsberichten aus der Praxis.
- Kontinuierliche Unterstützung und eine aktive Gemeinschaft: Der Hub soll den gegenseitigen Austausch und die Unterstützung über die Messe hinaus fördern. Dafür bietet er Ressourcen und ein Netzwerk für den Austausch unter Fachkollegen, um Präventionsfachleuten zu helfen, ihre tägliche Praxis zu reflektieren und langfristig ihre Kraft und Energie zu bewahren.
Highlights für Innovation und Inspiration
Die Messe bietet ein dynamisches Umfeld, in dem Fachleute konkrete Lösungen entdecken und für ihre Praxis erschließen können. Technologiedemonstrationen, Erfahrungsaustausch und gezielte Geschäftskontakte ergänzen die Ausstellung und unterstützen Präventionsfachleute langfristig bei den Herausforderungen von morgen.
- Modenschau für PSA und Workwear: Viermal täglich findet im Bereich Arbeitsschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz eine 30-minütige Show statt. Sie stellt Design, Komfort und Leistungsfähigkeit persönlicher Schutzausrüstung und Berufsbekleidung in den Mittelpunkt und zeigt, wie sich Schutz und Stil verbinden lassen.
- „Top Speakers“ Programm: Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Lebenswegen geben inspirierende Einblicke in Entscheidungen unter Druck und zeigen, wie sich Leistung und Risikomanagement verbinden lassen. Erwartet werden unter anderem Virginie Guyot, die erste Frau an der Spitze der Kunstflugstaffel Patrouille de France, Romain Grosjean, ehemaliger Formel-1-Fahrer, Claudie Haigneré, Astronautin und ehemalige Ministerin, sowie Sophie Lavaud, Bergsteigerin, die 14 Gipfel mit über 8.000 Metern bestiegen hat.
- Expoprotection Awards: Ausgezeichnet werden die innovativsten Lösungen, die nach Januar 2025 auf den Markt gekommen sind. Sonderauszeichnungen würdigen Start-ups, Frauen in der Branche und das Engagement für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung (CSR).
- Village de la Sécurité Privée: Erstmals kommen wichtige Organisationen der privaten Sicherheitsbranche in einem gemeinsamen Bereich unter dem Dach der Fédération Française de la Sécurité Privée zusammen, um die spezifischen Herausforderungen der Branche zu erörtern.
- Pitchs & Demos: Während der gesamten Messe präsentieren Aussteller ihre Lösungen im Einsatz. Besucher können Innovationen unmittelbar erleben und miteinander vergleichen.
- Expoprotection Connect: Die Plattform für individuelle Geschäftstermine unterstützt die Anbahnung konkreter Kooperationen.


















