20.03.2026 • News

BDLS: 15. Luftsicherheitstage 2026

Mit einer starken Beteiligung von erneut rund 300 Vertretern aus Behörden, Luftfahrt, Sicherheitswirtschaft, Wissenschaft und Politik sind die 15. Luftsicherheitstage erfolgreich zu Ende gegangen. Die zweitägige Fachveranstaltung wurde vom Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) gemeinsam mit dem Bundespolizeipräsidium ausgerichtet.

BDLS 15. Luftsicherheitstage in Berlin.
BDLS 15. Luftsicherheitstage in Berlin.
© BSI |Amrei Schulz/photothek.de

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen, Qualitätsanforderungen in der Luftsicherheit, Innovationen in Ausbildung und Training sowie neue technologische Herausforderungen.

 Der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums, Thomas Plank, ging in seinem Grußwort auf die historisch gewachsene Entwicklung ein: „Die Bundespolizei feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Bereits seit dem 1. April 1992, also seit knapp 34 Jahren, übernimmt die Bundespolizei die Luftsicherheitsaufgabe an Verkehrsflughäfen. Die Entwicklung der Behörde, aber auch die stetig verändernde Luftsicherheitslage, ist geprägt von verschiedenen Einflüssen auf nationaler und internationaler Ebene. Die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit unserer Stellen ist der Garant für Luftsicherheit.“

Die Fachvorträge verdeutlichten, dass die Luftsicherheitsbranche vor tiefgreifenden strukturellen und technologischen Veränderungen steht. Neben Fragen der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen wurden auch Aspekte der Personalgewinnung, der Resilienz kritischer Infrastrukturen sowie der Umgang mit neuen Bedrohungsszenarien intensiv erörtert.

Die Veranstaltung bot zudem erneut eine zentrale Plattform für fachlichen Austausch, strategische Einordnung und die Vernetzung der maßgeblichen Akteure, zur Stärkung des partnerschaftlichen Zusammenwirkens von Staat und Wirtschaft.

Der Präsident des BDLS, Alexander Borgschulze, betonte in seiner Rede die zentrale Rolle von Technologie und Verantwortung für die Zukunft der Branche: „Die Luftsicherheit 2040 wird technischer, automatisierter und komplexer sein – aber niemals ohne den Menschen, der Verantwortung trägt. Wir als Sicherheitsdienstleister gestalten ein System, das weniger personalintensiv, dafür aber qualitativ hochwertiger, stabiler und schneller ist. Unsere Aufgabe ist es, Technik, Prozesse und Menschen zu einem funktionierenden Ganzen zu integrieren. Nur so können wir ein sicheres, nachhaltiges und zukunftsfähiges Luftsicherheitssystem gewährleisten.“

Neben dem umfangreichen Konferenzprogramm nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum intensiven Austausch während des traditionellen Abendempfangs und zahlreicher Fachgespräche. Dabei wurde deutlich: Die Luftsicherheitsbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – von der operativen Kontrolle hin zur Integration hochentwickelter Technologien und zu neuen Verantwortungsstrukturen für die Beschäftigten.

Mit der 15. Ausgabe haben sich die Luftsicherheitstage erneut als zentrale Dialogplattform der deutschen Luftsicherheitswirtschaft bestätigt. Die gewonnenen Impulse sollen nun in die weitere fachliche und politische Arbeit einfließen.

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