BDSW: Auch 2. Tarifrunde in der privaten Sicherheitswirtschaft ergebnislos
Die 2. Tarifverhandlung für das private Sicherheitsgewerbe in München zwischen dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, Landesgruppe Bayern und der Gewerkschaft Verdi Bayern fand statt, ohne dass ein Ergebnis erzielt werden konnte.
Die Verhandlungen verhärteten sich, nachdem dem Verdi auf einer unverhandelbaren Forderung von +5,23 Prozent für die unterste Lohngruppe beharrte und für die qualifizierteren Lohngruppen +5,1 Prozent Lohnerhöhung forderte.
Die Arbeitgeberseite hat diese Forderungen der Gewerkschaft entsetzt als nicht verhandelbar und nicht einigungsfähig zurückgewiesen. „Die Verhandlungen mussten unter diesen Voraussetzungen erneut vertagt werde. Die Arbeitgeberseite hat ihre Erwartung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Arbeitnehmerseite zu realistischen, der kritischen Wirtschaftslage im Allgemeinen, insbesondere bei den Kunden der Dienstleister in der bayrischen Schlüsselwirtschaft in den weiteren Verhandlungen endlich Rechnung trägt“, so der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern im BDSW, Werner Landstorfer.
Die dritte Verhandlungsrunde findet Mitte November in München statt.
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