Bundeswehr und BSI stärken Resilienz Kritischer Infrastrukturen
Die Bundeswehr und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) intensivieren ihre Zusammenarbeit beim Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Fachleute aus Verwaltung und Militär trafen sich zu einem initialen Workshop. Gemeinsam erarbeiteten sie Ansätze, um die Resilienz von Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen zu erhöhen.

Beteiligt waren das Operative Führungskommando der Bundeswehr (OpFüKdoBw) Sachgebiet Schutz und Unterstützung, das Kommando Cyber- und Informationsraum, der Bundeswehr-Dienstleister BWI GmbH sowie das BSI-Referat „Nationales Verbindungswesen“. Organisiert wurde die Veranstaltung vom BSI-Fachbereich „Cybersicherheit bei Kritischen Infrastrukturen“.
Verteidigung: Zivil-militärische Kooperation gewinnt
Die Bedrohungslage im Cyberraum ist nach wie vor angespannt. Auch im Hinblick auf hybride Bedrohungen und Zeitenwende wächst die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Akteuren innerhalb der nationalen Sicherheitsarchitektur. Kritische Infrastrukturen wie etwa Energie-, Wasser-, Notfall- und Lebensmittelversorgung müssen so aufgestellt sein, dass sie störenden Einflüssen widerstehen, sich schnell daran anpassen oder ihre Funktionsfähigkeit wiedererlangen können.
Bundeswehr und BSI blicken auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. So etwa im Nationalen Cyber-Abwehrzentrum (Cyber-AZ), das 2011 aufgestellt wurde und in den Räumlichkeiten des BSI beheimatet ist. Auch stellt die Bundeswehr militärische Lagebeobachter im Nationalen IT-Lagezentrum des BSI.


















