FTAPI positioniert sich neu
FTAPI positioniert sich neu als souveräne Infrastruktur für sensiblen Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg. Auf der it-sa 2026 zeigte das Unternehmen die neue Ausrichtung erstmals der breiten Öffentlichkeit. Im Zentrum steht das Konzept „System of Exchange“: die Summe aus Tools, Workflows, Protokollen und Gewohnheiten, über die Daten eine Organisation verlassen.

Sicherheitsinvestitionen galten lange dem Schutz von Daten dort, wo sie liegen: Perimeter, Endgeräte, Identitäten, Speicher. Der Weg nach draußen ist dagegen häufig organisch gewachsen. Zum Beispiel aus E-Mail, File-Transfer, Portalen, Cloud-Diensten und nicht zuletzt aus Gewohnheit.
Laut dem aktuellen Secure Data Report von FTAPI und Techconsult halten 85 Prozent der befragten IT- und Sicherheitsverantwortlichen Kontrolle über ihre Datenflüsse für wichtig, aber nur 15 Prozent überwachen den Datenaustausch technisch, und nur 2 Prozent führen den revisionssicheren Nachweis automatisiert. Ob ein einzelner Austausch sicher und regelkonform ist, entscheidet damit in den meisten Organisationen der Absender selbst.
Durch die rasante Zunahme von Cyberbedrohungen und Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) haben sich die Anforderungen an Cybersicherheit verschoben: Regelwerke wie NIS-2 und DORA verlangen belegte Kontrolle, und Auditoren, Versicherer und Ausschreibungen fragen nach entsprechenden Nachweisen für den sicheren Datenaustausch.
Gleichzeitig sind die Datenmengen ohne Automatisierung nicht mehr zu bewältigen. KI wird deshalb für Unternehmen zunehmend wichtig, und KI-Agenten bewegen Daten immer häufiger selbstständig und ohne entsprechende Kontrollinstanz. Datenaustausch ist damit zu einem komplexen System geworden. FTAPI will Organisationen helfen, es zu steuern.
Souverän heißt selbst steuern
Digitale Souveränität bleibt der Kern von FTAPI. Die Debatte um digitale Souveränität dreht sich fast ausschließlich darum, wo Daten liegen und unter welchem Recht. Das Unternehmen betreibt seine Infrastruktur seit jeher ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Die neue Ausrichtung führt diesen Anspruch konsequent fort. Souverän ist eine Organisation erst, wenn sie auch bestimmt, welche Daten das Haus verlassen, an wen und nach welchen Regeln. Genau diese Steuerung legt FTAPI in die Hände der Organisationen selbst: Richtlinien statt Einzelentscheidungen, Nachweis statt Vertrauen.
„Unternehmen haben in den vergangenen Jahren viel dafür getan, Daten dort zu schützen, wo sie liegen. Sobald Daten die Organisation verlassen, schaut oft niemand hin. Genau dort sitzt das Risiko, und mit jedem KI-Agenten wächst es. Ein souveränes Rechenzentrum mit einem unkontrollierten Weg nach draußen ist keine Souveränität. Wir bauen die souveräne Infrastruktur, mit der Organisationen ihr System of Exchange so führen, wie sie es von ihrem System of Record gewohnt sind: mit klaren Regeln, nachvollziehbar und jederzeit belegbar“, sagt Ari Albertini, CEO von FTAPI.
Sichtbar, steuerbar, nachweisbar
FTAPI bündelt den kritischen Datenaustausch einer Organisation in einer Infrastruktur mit drei Funktionen und ersetzt damit schrittweise das Nebeneinander einzelner Werkzeuge:
- Datenaustausch: Externer Austausch über FTAPI ist von Haus aus geschützt und im Alltag so einfach, dass Schatten-IT an Bedeutung verliert. Richtlinien legen fest, wie ein Austausch abgesichert wird, damit niemand diese Entscheidung treffen muss.
- Orchestrierung: Wiederkehrende sensible Abläufe verbinden die Kernsysteme der Organisation und laufen von selbst, regelkonform und bei Bedarf mit Freigabe durch einen Menschen.
- Governance: Austauschprozesse über FTAPI werden sichtbar, Richtlinien greifen im Kanal, und Nachweise lassen sich exportieren. Fragt der Prüfer, genügt ein Export.





















