05.10.2026 • News

Imprivata auf der it-sa

Die Imprivata GmbH informiert auf der it-sa 2026 über die Zukunft des passwortlosen und sicheren Zugangs zu IT-Systemen in allen Branchen. Das Unternehmen organisiert digitale Identitäten für Kunden im Gesundheitswesen genauso wie in Fertigung, Finanzdienstleistung, Transport und Logistik.

Passwörter für gemeinsam genutzte Endgeräte sind für die IT-Sicherheit von Unternehmen immer noch eine Herausforderung – mit spürbaren Folgen für Sicherheit und Produktivität: Die neue Studie von Imprivata und der FIDO Alliance, die im November veröffentlicht wird, zeigt: Beschäftigte verlieren durch Authentifizierungshürden rund 1,5 Arbeitstage pro Jahr. Die Ergebnisse von rund 150 befragten Unternehmen aus Gesundheitswesen und Fertigungsindustrie in Deutschland (750 weltweit) werfen damit die Frage auf, wie weit Organisationen tatsächlich auf dem Weg zur sicheren, passwortlosen Authentifizierung sind.

Erweiterung des Imprivata-EAMs in Deutschland um „Day-One Acces“

Das Unternehmen ermöglicht neuen Mitarbeitern gleich zu Beginn des ersten Arbeitstags einen sicheren, passwortlosen Zugriff auf die richtigen Konten und Anwendungen. Dabei bleibt die bestehende HR- oder Identity-Governance-Administration-Lösung des Kunden die zentrale Quelle für Identitätsdaten, während Imprivata die Bereitstellung und den richtlinienbasierten Zugriff über EAM automatisiert. 

So werden Onboarding, Rollenwechsel und Offboarding effizienter, Anmeldeprobleme reduziert und Sicherheits- sowie Compliance-Anforderungen wie DSGVO, B3S/KRITIS und NIS2 unterstützt.

Digitale Identitäten werden zu einem entscheidenden Sicherheitsfaktor, da der Schutz sensibler Daten und kritischer Systeme davon abhängt, wem oder was Zugriff gewährt wird. Identitäten umfassen dabei Mitarbeiter (einschließlich IT-Administratoren mit erweiterten Berechtigungen), Kunden, Externe und Lieferanten sowie mittlerweile auch KI-Agenten und Endgeräte.

NIS2 im Fokus

IAM als Schlüsselkomponente der IT-Sicherheit für kritische Einrichtungen: Mit IAM wird eine zentrale Anforderung der NIS2-Richtlinie erfüllt, die strengere Sicherheits-, Zugriffs- und Kontrollmechanismen für Betreiber kritischer Infrastrukturen und wichtiger Einrichtungen verlangt.

Passwortlos zu mehr Sicherheit und Effizienz im Arbeitsalltag: Passwortlose Authentifizierung ersetzt herkömmliche Passwörter durch sicherere Methoden wie Biometrie oder Hardware-Tokens. Für Mitarbeiter in sensiblen oder rauen Arbeitsumgebungen, wie etwa an Fertigungsstraßen, bedeutet das schnelleren, stressfreien Zugriff auf Systeme.

Mit Identitätsanalysen und Verhaltensüberwachung Risiken minimieren: Auch mit IAM lassen sich ungewöhnliche Aktivitäten im Netzwerk frühzeitig erkennen, sodass Unternehmen Missbrauch, Datenlecks und Sicherheitsvorfälle gezielt verhindern können.

Sicherer Zugriff auch von mobilen Geräten: Auch von gemeinsam genutzten Smartphones und Tablets sollten nur autorisierten Nutzer mit individuellen Passwörtern Zugriff auf Unternehmensanwendungen und -daten erhalten. Dadurch bleiben sensible Daten geschützt, selbst außerhalb des Unternehmensnetzes. Dabei können Apple oder Android Geräte gleichermaßen verwendet werden.

IAM für die Fertigungsindustrie – sicher, effizient und produktionsnah: In der Fertigungsindustrie müssen unterschiedliche Nutzer sicher und zuverlässig auf IT- und OT-Systeme zugreifen können. IAM schafft dabei klare Identitäten, definierte Zugriffsrechte und nachvollziehbare Zugriffe – auch für Schichtarbeiter, Dienstleister und externe Techniker.

it-sa: Halle 7, Stand 7-610

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