22.04.2026 • News

Siemens stärkt Cyberresilienz für sichere Stromversorgung kritischer Infrastrukturen

Siemens Smart Infrastructure stärkt mit seinem neuen Managed Detection and Response-Service die Cyberresilienz für Energieversorger und Betreiber energieintensiver Industrien sowie kritischer Infrastrukturen, wie Rechenzentren und Flughäfen.

Siemens stärkt Cyberresilienz für sichere Stromversorgung kritischer...
© Siemens | Cindy Liebelt

Angesichts der zunehmenden Konvergenz von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) stehen Unternehmen vor der Herausforderung, eine wachsende Flut von Sicherheitsalarmen zu bewältigen. Oftmals stehen die dafür notwendigen, 365 Tage rund um die Uhr verfügbaren personellen Ressourcen, die das erforderliche Fachwissen haben, nicht zur Verfügung. Der neue Service von Siemens adressiert genau diese Lücke und unterstützt Unternehmen dabei ihre zunehmend digitalisierten Anlagen sicher, NIS-2-konform und aus einer Hand zu betreiben. 

Im Vergleich zum Aufbau eines eigenen 24/7-Security Operations Center (SOC) werden mit dem MDR-Service von Siemens bis zu 80 Prozent der Investitionskosten gesenkt. Die laufenden Betriebskosten werden durch das plan- und skalierbare sowie einfach zu erweiternde Servicemodell um bis zu 50 Prozent reduziert. 

Der MDR-Service bietet einen 24/7-Schutz durch Überwachung, Analyse potenzieller Vorfälle und entsprechender Handlungsempfehlung. Dies ermöglicht eine bis zu 90 Prozent schnellere Erkennung von Cyberbedrohungen. Der Prozess beginnt mit der Sammlung sicherheitsrelevanter Daten aus den IT- und OT-Systemen des Kunden, die sicher an das SOC übermittelt werden. 

Die Kernaufgabe ist die Alarmbewertung und Vorfallbehandlung: Die eingehenden Ereignisse werden analysiert, von Fehlalarmen bis hin zu kritischen Vorfällen eingestuft und priorisiert. Darauf basierend erhält der Kunde konkrete Handlungsempfehlungen zur Eindämmung und Behebung. Für die intelligente und proaktive Bedrohungserkennung werden die Erkennungsregeln kontinuierlich gepflegt, erweitert und an neue Bedrohungslagen angepasst.

„Versorgungssicherheit ist heute untrennbar mit Cybersicherheit verbunden. Genau hier bieten wir unseren Kunden die entscheidende Unterstützung“, sagt Stephan May, CEO Electrification and Automation bei Siemens Smart Infrastructure. Der MDR-Service kombiniere Technologie mit dem Know-how der eigenen OT-Spezialisten. „So können sich Betreiber kritischer Infrastrukturen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir ihre Systeme vor Cyberangriffen schützen. Nur so können wir die digitale Transformation sicher vorantreiben und zur Beschleunigung der Energiewende beitragen“.

Eines der ersten Unternehmen, das von dem umfassenden Schutz profitiert, sind die Hertener Stadtwerke in Deutschland. Der kommunale Versorger nutzt den neuen MDR-Service bereits, um seine betriebstechnischen Anlagen abzusichern.

„Die Anforderungen an die Cybersicherheit, insbesondere für kritische Infrastrukturen wie unsere, steigen kontinuierlich“, sagt Stefan Burkert, Abteilungsleiter Kommunikationstechnik bei den Hertener Stadtwerken. „Der MDR-Service von Siemens ist für uns ein entscheidender Baustein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und unsere kritische Infrastruktur zu schützen. Er hilft uns, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, und gibt uns gleichzeitig die Gewissheit, dass unsere Systeme von Experten jederzeit überwacht sind, sodass wir uns auf die zuverlässige Energieversorgung konzentrieren.“

Der MDR-Service stellt höchste Cybersicherheitsservices in Einklang mit den Prinzipien der Charter of Trust bereit. Damit unterstützt Siemens weltweit Betreiber kritischer Infrastrukturen, ihre digitale Transformation sicher, skalierbar und kosteneffizient voranzutreiben. Die von Siemens initiierte „Charter of Trust“ fordert verbindliche Regeln und Standards, um Vertrauen in die Cybersicherheit aufzubauen und die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

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