05.10.2026 • News

WSG: KRITIS-Betreiber müssen physische Sicherheit als Führungsaufgabe behandeln

„Die Warnungen der Sicherheitsbehörden sind unmissverständlich“, betont Bernd Herkströter, geschäftsführender Gesellschafter der Wach- und Schließgesellschaft Wuppertal. Die Bedrohungslage verschärft sich, regulatorische Anforderungen steigen, und belastbare Business Continuity entscheidet über Versorgungssicherheit, Haftungsrisiken und Handlungsfähigkeit im Krisenfall.

WSG: KRITIS-Betreiber müssen physische Sicherheit als Führungsaufgabe...
© Die Wach- und Schließgesellschaft

Nach öffentlich berichteten Behördenangaben wurden bis August 2026 bereits über 160 Sabotageverdachtsfälle und mehr als 740 Drohnensichtungen über sensiblen Anlagen registriert; zugleich verwies Siemens-Energy-Chef Christian Bruch im September 2026 auf die besondere Exponierung der deutschen Energie-Infrastruktur als Transitland. „Das seit März 2026 geltende KRITIS-Dachgesetz verschiebt die Verantwortung klar in Richtung präventiver Resilienz und verpflichtet Betreiber erstmals bundesweit zu umfassenden Risikoanalysen sowie physischen Schutzmaßnahmen“, so Bernd Herkströter.

Regionale Verantwortung im Bergischen Land

Diese Bedrohungslage betrifft das Bergische Land unmittelbar: Die Region verbindet hohe industrielle Dichte, kritische Versorgungsnetze und zahlreiche Schnittstellen zwischen Produktion, Energie, Logistik und öffentlicher Infrastruktur. Für Betreiber ist Business Continuity damit nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern eine Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität und Versorgungssicherheit. 

„Wir verstehen uns als lokaler Partner für belastbare Sicherheitsarchitekturen. Unser operativer Kern ist die einzige EU-konforme Alarmempfangsstelle (AES) im Bergischen Land“, betont Bernd Herkströter. Die #AES-Core der Wach- und Schließgesellschaft nimmt Alarme rund um die Uhr an, bewertet sie nach abgestimmten Verfahren und leitet die vereinbarten Maßnahmen ein; die Norm DIN EN 50518 definiert hierfür höchste Anforderungen an technische Ausfallsicherheit, Prozesse und qualifiziertes Personal. 

„Wenn Cyberangriffe und physische Sabotage ineinandergreifen, braucht es eine lokale, normkonforme Stelle, die im Ernstfall den KRITIS Betreiber nachhaltig dabei unterstützt, seine Handlungsfähigkeit und Betriebsfortführung zu gewährleisten“, ist Bernd Herkströter überzeugt.

Technologische Souveränität durch Redundanz

Um die Sicherheitskette auch bei Ausfällen konventioneller Kommunikationswege stabil zu halten, setzt die Wach- und Schließgesellschaft auf technische Redundanz. Ein zentraler Baustein ist die Integration von Starlink als satellitengestützte Kommunikationsverbindung, die zusätzliche Unabhängigkeit von terrestrischen Leitungen schafft. Dadurch stellt die Wach- und Schließgesellschaft sicher, dass Alarme aus dem Bergischen Land auch bei Störungen oder gezielten Angriffen auf kabel- und mobilfunkbasierte Netze die #AES-Core erreichen. 

„Diese Redundanz stärkt die operative Souveränität der Betreiber“, so Bernd Herkströter. Ergänzt wird dieses stationäre Sicherheitsnetz durch mobile Video-Türme der Wach- und Schließgesellschaft. Sie eignen sich für temporäre Sicherungs- und Überwachungsaufgaben genauso wie für kritische Außenbereiche, in denen schnell sichtbare Präsenz, Lagebilder und Interventionsfähigkeit benötigt werden. 

Die Kombination aus lokaler AES-Kompetenz, redundanter Kommunikation und mobiler Überwachung schafft für KRITIS-Betreiber im Bergischen Land einen praxisnahen Sicherheitsverbund, der Risiken früher erkennt, Reaktionszeiten verkürzt und Business Continuity belastbarer macht. 

„Für Betreiber kritischer Anlagen ist diese Verbindung aus lokaler Verankerung und hochverfügbarer Technik ein entscheidender Baustein resilienter Sicherheitsstrukturen“, betont Bernd Herkströter abschließend.

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Wach- und Schließ-Ges.Elberfeld-Barmen Nachfolger Herkströter GmbH & Co. KG, Wuppertal

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