Sensorschleuse verbindet Sicherheit und individuelles Design
Assa Abloy Entrance Systems zeigte auf der im Januar zu Ende gegangenen Bau in München seine Sensorschleuse SG Expression. Die Schleuse kommt mit einem elektronischem Detektionssystem zur Erkennung von unberechtigten Eintritten und Nachlaufen (tailgaiting) und als Unfallverhütungseinrichtung. Bis zu 15 Sensoren und Sperrhöhen bis 1,8 m sorgen für höchste Sicherheit gegen unbefugte Zutritte. Mit einer Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit bis zu 0,7 Sekunden können bis zu 40 Personen pro Minute Zutritt erhalten.


Ein besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf das Holzdekor in hochwertiger Pulverbeschichtung: Das mehrfach ausgezeichnete Design trägt zu einem angenehmen Entrée in ein Unternehmen ein – ohne dabei Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Eine äußere LED-Beleuchtung sorgt für ein angenehmes Ambiente – und eine innere LED-Beleuchtung dient der Benutzerführung: Je nach Status leuchtet sie grün, rot oder gelb. Die Sensorschleuse ist in allen RAL-Farben und Kombinationen erhältlich. Für höherwertige Anlagen stehen Holzdekore und Strukturfarben zu Auswahl.
Barrierefreiheit und Fluchtwege
Die Durchgangsbreite von 600 mm sorgt für höchste Sicherheit, der 900 mm Durchgang ist barrierefrei und der Durchgang mit einer Breite von 1.100 mm eignet sich für Fluchtwege.
Die Besucher der Bau konnten die Unterschiede der verschiedenen Gehäuselängen erleben und die höhere Sicherheit bei längeren Gehäusen sehen. Die 800 mm Gehäuselänge mit einer Durchgangsbreite von 600 mm stellt die kompakteste Variante dar. Die Gehäuselängen 1.200, 1450, 1.700 mm haben jeweils beidseitig eine Sensorlinie mehr und sind in allen drei Durchgangsbreiten verfügbar.
Die Schleuse gibt es in verschiedenen Ausführungen und Gehäusevarianten (offen, geschlossen oder mit Glas in der Mitte) und lässt sich leicht an die Anforderungen der Inneneinrichtung anpassen. Jeder Durchgang kann sowohl für den Ein- als auch Ausgang genutzt werden. Je nach Durchgangsbreite können Sensorschleusen auch als barrierefreier Durchgang und für kleine Materialtransporte genutzt werden.
Pro Durchgang kann ein Personendurchsatz von 30 bis 40 Personen pro Minute erreicht werden. Für höheren Personendurchsatz, z. B. in Stoßzeiten, kann die Anlage um entsprechende Durchgänge mit jeweils einem Mittelgehäuse erweitert werden.
Unfallschutz und BMA-Aufschaltung
Neben den Sensoren verfügt der Antrieb über eine Kraftbegrenzung zum Unfallschutz. Eine Brandmeldeanlage (BMA) kann über einen potentialfreien Kontakt aufgeschaltet werden und die Türen fahren in Fluchtrichtung auf. Für den Einsatz in Flucht- und Rettungswegen ist eine motorische Öffnung nicht zugelassen und erfordert eine Entriegelung (separater Eingangskontakt).
Die Anlagen sind für die Montage auf fertigem Fußboden konzipiert. Die Kabelverlegung zu und zwischen den Gehäusen erfolgt bauseits durch den Boden oder alternativ wird die gesamte Anlage auf eine Rampe bzw. Podest montiert.
Bei Stromausfall, oder bei Auslösung durch ein entsprechendes Bedienelement sind die Türen von Hand frei beweglich. Je nach Sicherheitsniveau und Platzbedarf können verschiedene Gehäuselängen gewählt werden. Dabei gilt: Je länger die Anlagen, desto sicherer gegen unbefugten Eintritt.
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