Hotelschließsystem im Deltapark Vitalresort am Thunersee
Im Schweizer Kanton Bern liegt der Thunersee und an dessen Ufer das Deltapark Vitalresort. Schon 1930 begann die (kirchliche) Geschichte dieses Erholungsortes, der damals von Lise...



Im Schweizer Kanton Bern liegt der Thunersee – und an dessen Ufer das Deltapark Vitalresort. Schon 1930 begann die (kirchliche) Geschichte dieses Erholungsortes, der damals von Lisel Moser als Heimstätte für die Jugend gegründet wurde. Seit 2008 gehört es zu den Hauenstein Hotels und wurde seitdem neu konzipiert und umfassend erneuert – mit eleganten Suiten, inklusive Indoor-Solepool und Outdoor-Süßwasserpool. Das elektronische Hotelschließsystem kommt von Salto.
Wer hier zu Gast ist, soll das Haus zum Ferienende mit einem Lächeln wieder verlassen – das haben sich die Betreiber des Wellnesshotels Deltapark am Thunersee in Gwatt auf die Fahnen geschrieben. Moderne Ausstattung und zuverlässige Technik sind dafür ein wichtiger Baustein – so stand bei der Suche nach einem neuen elektronischen Hotelschließsystem die Zuverlässigkeit ganz oben auf der Prioritätenliste. Hinzu kam der Wunsch nach einer ganzheitlichen Lösung für den Gäste- und Spabereich sowie die Funktionsbereiche des Hotels. Beides erfüllt nun ein elektronisches Hotelschließsystem von Salto – an mehr als 300 Zutrittspunkten wird es eingesetzt. Salto ist ein international präsenter Hersteller von elektronischen Zutrittslösungen – online, offline oder funkvernetzt sowie Cloud-basiert und mobil.
An den Gästezimmern im Neubau wurden etwa 100 Design-Schlösser „AElement“ montiert. An den Gästezimmertüren im Waldhaus mit seinen Bestandstüren sowie an den Türen zu Seminarräumen, zur Bibliothek, zu Lager, Archiv, Küche, Büros und Serverraum werden rund einhundert elektronische „XS4 Original“-Beschläge eingesetzt. Darüber hinaus befinden sich etwa 100 elektronische Spindschlösser „XS4 Locker“ an den Garderobenschränken im Spa. Zehn XS4 Original-Wandleser dienen der Zutrittskontrolle an den Personaleingängen an automatischen Türsystemen und in Liften.
Virtuelles Netzwerk
Technologisch basiert die Zutrittslösung auf dem Salto Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Im SVN werden die Informationen zu den Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der elektronischen Beschläge entfällt.
Als Identifikationstechnologie fungiert Mifare Desfire EV1. Wie in Hotels üblich, ist auch im Deltapark die Zutrittslösung mit dem Property Management System (PMS) verknüpft, hier mit der Lösung von Infor (Hogatex). Die bereits seit vielen Jahren bestehende Schnittstelle erlaubt die Buchung im PMS in Verbindung mit der Auswahl der passenden Optionen für die Zutrittsrechte.
Zuverlässig, ausgereift, mandantenfähig
Drei Faktoren gaben den Ausschlag für die Wahl von Salto: die Zuverlässigkeit der Lösung, von der sich die Verantwortlichen selbst jeden Tag in den anderen Häusern überzeugen können, die zu den Hauenstein Hotels & Restaurants gehören. Außerdem handelt es sich um ein ausgereiftes System, das eine übergreifende Zutrittsverwaltung aller Bereiche ermöglicht.
Darüber hinaus spielte bei der Auswahl die Mandantenfunktion der Software eine entscheidende Rolle. Denn die Hauenstein-Gruppe strebt eine einheitliche Zutrittslösung für alle Objekte an. Mit der Mandantenfunktion kann sich jeder Betrieb autonom verwalten, zugleich hat die Holding Zugriff auf das Zutrittsmanagement sämtlicher Objekte.
Die Geschichte des Deltapark-Areals reicht bis ins Jahr 1930 zurück, als dort erste Lager und Treffen der reformierten Jugend stattfanden. Das Areal wurde über die Jahre zuerst in die „Reformierte Heimstätte“ und später ins „Gwatt-Zentrum“ transformiert. In den sechziger Jahren entstanden die drei „Zelthäuser“, die auch heute noch genutzt werden. Das Gwatt-Zentrum wurde 2008 an die Hauenstein-Gruppe verkauft. Nach achtjähriger Planungs- und Bauphase war der Deltapark im Frühjahr 2016 fertig. Er ist Teil der Hauenstein Hotels & Restaurants, einer privat geführten Hotelgruppe am Thunersee.
Meist gelesen

BASF eröffnet 2028 innovatives Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen: KI-Technologie für maximale Sicherheit am Standort
BASF stärkt Sicherheit: Neues Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen mit KI & Leitstelle ab 2028

Grüner Bunker Hamburg: Intelligente Videoüberwachung und Personenzählung für ein sicheres, modernes Stadtgarten-Konzept“
Grüner Bunker Hamburg: Moderne Sicherheitstechnik, Besucherzählung und Videoüberwachung für einen einzigartigen Stadtgarten

Atlas und GIT SICHERHEIT suchen Tester – Maximum Protection im harten Arbeitsalltag
Lesertest: Atlas Max Series S3 – Sicherheitsschuhe für deinen Arbeitstag

Interview mit Klüh Security-Geschäftsführer Sven Horstmann über integrierte Alarmempfangsstelle (AES) und Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
Klüh Security: Zertifizierte AES/NSL setzt neue Maßstäbe für KRITIS-Schutz, Alarmmanagement und Informationssicherheit

Drohnen statt Streckengänge: DB plant automatisierte Überwachung zur Abwehr von Manipulationen und Störungen
DB-Chef Hennies: Wie KI, Drohnen & Bodycams die Bahnsicherheit revolutionieren. Ein Blick auf die neue Strategie













