11.12.2025 • Topstory

Inspektionsroboter: Wie autonome Systeme Sicherheit erhöhen und den Fachkräftemangel in der Industrie abfedern

Das das von Lünendonk zusammen mit CBRE GWS Schweiz erarbeitete Whitepaper „Robotik für die technische Anlageninspektion“ zeigt, wie Inspektionsroboter Unternehmen helfen, den Fachkräftemangel abzufedern und gleichzeitig steigende Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Sensorik, Künstliche Intelligenz und Vernetzung ermöglichen präzise Zustandsüberwachung, sichere Prüfaufgaben und eine verlässliche Datenbasis. Demnach wird Robotik zum Effizienztreiber und zu einem Garanten für Arbeitssicherheit und regulatorische Konformität.

Grafik zeigt Vorteile der Inspektionsrobotik im Facility Management, wie mehr...
Aus dem Whitepaper „Robotik für die technische Anlageninspektion“
© Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim 2025

Industrieparks und Betreiber technischer Anlagen stehen vor der Herausforderung, Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und gleichzeitig die Sicherheit von Mitarbeitenden zu gewährleisten. Der demografische Wandel verschärft die Situation: Millionen Beschäftigte der Babyboomer-Generation scheiden bis 2036 aus dem Erwerbsleben aus, während deutlich weniger junge Fachkräfte nachrücken. Parallel steigen regulatorische Anforderungen an Arbeitssicherheit und den Schutz sensibler Infrastrukturen.

Unternehmen müssen Wege finden, Effizienz, Sicherheit und Verfügbarkeit von Personal in Einklang zu bringen. Inspektionsroboter übernehmen Aufgaben, die für Menschen gefährlich, körperlich belastend oder monoton sind. Dazu zählen der Zugang zu schwer erreichbaren Anlagenteilen, die kontinuierliche Zustandsüberwachung oder die Dokumentation großer Datenmengen. Der Einsatz solcher Systeme entlastet Mitarbeiter, verbessert die Datenqualität und ermöglicht eine verlässliche Planung von Wartungsmaßnahmen.

Die International Federation of Robotics meldet für 2024 einen weltweiten Bestand von 4,7 Millionen Robotern – ein klares Zeichen für den Trend zur Automatisierung. Deutschland und die Schweiz zählen zu den führenden Ländern bei der Roboterdichte, dennoch besteht Handlungsbedarf, um das Potenzial voll auszuschöpfen. Fortschritte in Sensorik, Bildgebung und KI eröffnen neue Einsatzfelder, insbesondere in sicherheitskritischen Umgebungen.

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