Keba digitalisiert Schlüssel- und Asset-Management: Kontrollierter Zugriff und lückenlose Dokumentation für sicherheitskritische Bereiche
Wenn Schlüssel, Arbeitsmittel oder Ausrüstung nicht dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden, entstehen Verzögerungen, Sicherheitsrisiken und zusätzlicher Abstimmungsaufwand. Keba stellt eine Lösung zur strukturierten Verwaltung vor.

Besonders in Organisationen mit Schichtbetrieb, wechselnden Einsatzlagen oder hohen Schutzanforderungen reicht die reine Aufbewahrung von Schlüsseln und anderen sicherheitskritischen Assets nicht aus. Entscheidend ist ein Prozess, der Verfügbarkeit, Zugriffsschutz und Nachvollziehbarkeit miteinander verbindet.
Im Schlüssel- und Objektmanagement ermöglicht Keba die strukturierte Verwaltung von Schlüsseln, Zutrittsmedien, Dokumenten, Werkzeugen, Kommunikationsmitteln und weiteren sicherheitsrelevanten Arbeitsmitteln. Berechtigte Personen identifizieren sich zum Beispiel über Ausweis, Chip, PIN oder ein anderes freigegebenes Verfahren. Anschließend öffnet sich nur das Fach oder Depot, für das eine Berechtigung besteht. Jede Bewegung wird mit Person, Zeitpunkt und Objekt verknüpft. So bleibt jederzeit nachvollziehbar, welcher Schlüssel oder Gegenstand verfügbar ist, entnommen oder zurückgegeben wurde.
Von Waffe bis Notrufgerät
Auch für Waffen, Munition, Personennotrufgeräte und persönliche Einsatzausrüstung gelten ähnliche Anforderungen. Sie müssen geschützt verwahrt werden, im Einsatzfall aber schnell bereitstehen. Keba kombiniert dafür Depot- und Fachsysteme mit digitalen Berechtigungen, Identifikation und automatischer Dokumentation. Verantwortliche erhalten eine aktuelle Übersicht über Entnahmen, Rückgaben und Abweichungen. Je nach Prozess können zusätzliche Sicherheitsstufen wie Rollenmodelle, Zeitfenster oder Freigaben integriert werden.
Für Anwendungen, bei denen mehrere Gegenstände gemeinsam bereitgestellt und dennoch einzeln überwacht werden sollen, kommt die Multi-RFID-Box zum Einsatz. In einem Fach können mehrere mit Transponder ausgestattete Objekte sicher verwahrt und permanent auf Anwesenheit geprüft werden. So lassen sich beispielsweise Waffe, Funkgerät, oder weitere Ausrüstung zentral bereitstellen, ohne die Einzelzuordnung zu verlieren.
Mobile Endgeräte oder Personennotrufgeräte können während der Aufbewahrung zugleich geladen werden. Die Ausrüstung bleibt damit nicht nur sicher verwahrt, sondern auch einsatzbereit.
Zentrale Steuerung
Die zentrale Steuerung erfolgt über die Kemas-Plattform. Sie verwaltet Personen, Rollen, Berechtigungen, Objekte und Anlagen und bildet Übergabeprozesse transparent ab. Über Schnittstellen können vorhandene Systeme eingebunden werden, damit Stammdaten und Berechtigungen nicht mehrfach gepflegt werden müssen. Das Grundprinzip bleibt in allen Anwendungen gleich: Nur Berechtigte erhalten Zugriff, jede Übergabe wird dokumentiert und der tatsächliche Bestand bleibt sichtbar.
Wie diese Lösungen in der Praxis funktionieren, zeigte Keba auf der Security Essen vom 22. bis 25. September 2026 in Halle 6, Stand E36.


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