18. VfS-Fachtagung „Sicherheit in der JVA“
Der Verband für Sicherheitstechnik e. V. (VfS) lädt am 8. und 9. Dezember 2026 zur 18. Fachtagung „Sicherheit in der JVA“ in das Berufsförderungswerk Nürnberg ein. Die zweitägige Veranstaltung bietet ein umfassendes Vortragsprogramm zu baulichen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Sicherheitsfragen im Justizvollzug sowie eine begleitende Fachausstellung.
Der erste Veranstaltungstag beginnt um 8:30 Uhr mit der Registrierung der Teilnehmer und der Eröffnung der Fachausstellung. Die offizielle Begrüßung findet um 9:30 Uhr durch die Geschäftsführer des VfS mit Sitz in Hamburg, Prof. Dr. Clemens Gause und Dipl.-Ing. Carsten Feddern, statt. Den inhaltlichen Auftakt bildet um 9:45 Uhr ein Praxisbericht zur Planung und zum Neubau der JVA Münster, vorgetragen von Prof. Dr. Andreas Hasenpusch, Ingenieurbüro Rathenow BPS GmbH, Dresden, und Roger Deters,(Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Münster.
Nach einer Pause und einem Ausstellungsbesuch gibt Dipl.-Ing. Dirk Olaf Groschke, Vorsitzender des AK 713.0.4 aus Düsseldorf, um 11:30 Uhr eine Übersicht über Personennotsignalanlagen (PNSA). Um 12:15 Uhr referiert Dr. Lars Wilhelm vom LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen, Geesthacht, über Aktuelles aus der Drogenanalytik mit dem Fokus auf Substanzen von Badesalz bis Spice.
Um 14:00 Uhr wird Matthias Demmel, PfB Prüfzentrum für Bauelemente GmbH & Co. KG, Stephanskirchen/Kragling, den mechanischen Widerstand von Zäunen beleuchten und hinterfragen, ob die „PfB-Richtlinie“ auch in der JVA anwendbar ist. Im Anschluss um 14:45 Uhr erläutert Dr. Matthias Rychetsky, EFE-Elektronik-Forschungs- und Entwicklungsges. m.b.H., Mühltal, was die im August 2026 erschienene Fassung der neuen DIN VDE 0834-1 für Justizvollzugsanstalten und andere kritische Einrichtungen bedeutet. Das s Fachprogramm des ersten Tages schließt um 16:15 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zu hochaktuellen (Justiz-)Themen.
Der zweite Tagungstag startet am Mittwoch um 9:00 Uhr mit einem Beitrag von Christian Schneider, Initiative Breitscheidplatz GmbH, Leonberg, zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Um 9:45 Uhr widmet sich Peter Blum aus der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie, Weißenthurm, unter dem Titel „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ der Frage, wie im Vollzugskontext mit Drohnenüberflügen umgegangen werden kann.
Anschließend stellt Sascha Flaig von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Berlin das Berliner Projekt „ResoDigi“ vor, das die Digitalisierung des Haftraums durch die Einführung eines Haftraummediensystems beinhaltet. Zum Abschluss der Vortragsreihe informieren Prof. Dr. Clemens Gause und Dipl.-Ing. Carsten Feddern um 12:15 Uhr über aktuelle VfS-Verbandsnews.
























