14.09.2026 • Anzeige • Topstory

Vernetzte Sicherheit: Wie integrierte Sicherheitslösungen Risiken steuern und regulatorische Anforderungen erfüllen

Geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Vandalismus und steigende Anforderungen an die Resilienz von Organisationen verändern die Rahmenbedingungen, unter denen Sicherheitskonzepte entwickelt und umgesetzt werden müssen. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck. Die AES/NSL von Klüh Security erfüllt mit Zertifizierungen nach VdS 3137/DIN EN 50518, VdS 3138, DIN EN 17483-1 sowie ISO 27001 zentrale Anforderungen an Leitstellenbetrieb, KRITIS-Schutz und Informationssicherheit.

Person mit Headset überwacht in einer Leitstelle mehrere Bildschirme mit...
Die eigene Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) bündelt sicherheits- und betriebsrelevante Informationen aus unterschiedlichen Systemen und ermöglicht eine strukturierte Bewertung von Ereignissen rund um die Uhr.
© Klüh
Jüngerer Mann mit Brille, blauem Anzug, Krawatte
Sven Horstmann, Geschäftsführer von Klüh Security
© Klüh

Vorgaben wie NIS-2, das KRITIS-Dachgesetz oder Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit erhöhen die Verantwortung von Unternehmen, Sicherheitsprozesse nicht nur wirksam umzusetzen, sondern auch nachvollziehbar zu dokumentieren. Sicherheit wird damit zunehmend zu einem Thema der Unternehmenssteuerung.

„Die Fragen, die Kunden heute an uns stellen, sind andere als noch vor fünf Jahren“, sagt Sven Horstmann, Geschäftsführer von Klüh Security. „Es geht nicht mehr nur darum, wer nachts ein Gelände kontrolliert. Unternehmen wollen wissen, wer den Überblick behält, wenn gleichzeitig unterschiedliche Ereignisse eintreten und wie daraus schnell die richtigen Entscheidungen abgeleitet werden können.“

Vom Sicherheitsdienst zur integrierten Sicherheitssteuerung

Die zunehmende Komplexität moderner Gebäude und Infrastrukturen macht deutlich: Einzelne Sicherheitsmaßnahmen reichen heute häufig nicht mehr aus. Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Gefahrenmeldetechnik, Gebäudetechnik und operative Sicherheitsdienste müssen miteinander verbunden werden, damit aus einzelnen Informationen ein belastbares Lagebild entsteht.

Genau hier setzt Klüh Security mit seinem integrierten Sicherheitskonzept an: Das Unternehmen verbindet personelle Sicherheitsdienstleistungen mit moderner Technologie und digitalen Steuerungsprozessen. Ziel ist es, Sicherheit nicht isoliert zu betrachten, sondern als integriertes System aus Menschen, Technik und klar definierten Abläufen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die eigene Alarmempfangsstelle (AES) und Notruf- und

Serviceleitstelle (NSL). Die Leitstelle bündelt sicherheits- und betriebsrelevante Informationen aus unterschiedlichen Systemen und ermöglicht eine strukturierte Bewertung von Ereignissen rund um die Uhr.

„Eine technische Anlage meldet einen Alarm. Eine besetzte Leitstelle bewertet ihn und handelt“, erklärt Horstmann. „Der Unterschied liegt darin, dass aus einer einzelnen Meldung ein Gesamtbild entsteht, auf dessen Grundlage Entscheidungen getroffen werden können.“

Über eine herstellerneutrale Plattform werden unter anderem Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruch- und Brandmeldetechnik sowie technische Meldungen zusammengeführt. Ereignisse können dadurch schneller verifiziert, priorisiert und dokumentiert werden. Für Kunden entsteht mehr Transparenz – und gleichzeitig eine höhere Sicherheit im operativen Betrieb.

Technologie als Verstärkung menschlicher Kompetenz

Die Digitalisierung verändert die Sicherheitsbranche grundlegend. Künstliche Intelligenz, intelligente Sensorik, IoT-Anbindungen und automatisierte Analyseverfahren unterstützen dabei, große Mengen an Informationen effizient auszuwerten.

Dabei geht es nicht darum, den Menschen zu ersetzen. Vielmehr verschieben sich die Aufgabenprofile. Routineprozesse können automatisiert werden, während qualifizierte Sicherheitskräfte stärker für Bewertung, Entscheidungsfindung und Intervention eingesetzt werden.

Auch Robotik und Drohnentechnologie gewinnen an Bedeutung. Bei der Überwachung großer Areale, der Kontrolle schwer zugänglicher Bereiche oder der schnellen Lagebewertung können solche Systeme einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Die finale Einschätzung und das Handeln in kritischen Situationen bleiben jedoch Aufgabe erfahrener Fachkräfte.

„Sicherheit ist und bleibt ein Geschäft, das sich um Menschen dreht. Technik unterstützt, aber Menschen treffen die Entscheidungen“, so Horstmann.

Zertifizierte Prozesse schaffen Vertrauen

Gerade in sensiblen Bereichen wie Energieversorgung, Gesundheitswesen, Flughäfen oder Rechenzentren sind nachvollziehbare Prozesse und geprüfte Strukturen entscheidend. Die AES/NSL von Klüh Security erfüllt mit Zertifizierungen nach VdS 3137/DIN EN 50518, VdS 3138, DIN EN 17483-1 sowie ISO 27001 zentrale Anforderungen an Leitstellenbetrieb, KRITIS-Schutz und Informationssicherheit.

Für Kunden bedeutet das eine geprüfte Infrastruktur, die technische Leistungsfähigkeit mit klar definierten Prozessen verbindet. Gleichzeitig bleibt das Modell flexibel: Unternehmen können eigene Strukturen ergänzen, einzelne Leistungen auslagern oder die Leitstelle als Erweiterung ihrer bestehenden Sicherheitsorganisation nutzen.

„Zertifizierungen sind für uns kein Selbstzweck. In regulierten Umgebungen schaffen sie Vertrauen und geben unseren Kunden die Sicherheit, dass Prozesse belastbar und nachvollziehbar funktionieren“, erklärt Horstmann.

Dabei bleibt trotz aller technologischen Entwicklungen eines unverändert: Sicherheit entsteht durch das Zusammenspiel von Technik, Prozessen und qualifizierten Menschen. Moderne Leitstellen unterstützen

Mitarbeitende dabei, relevante Informationen schneller zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Deshalb investiert Klüh Security kontinuierlich in die Weiterentwicklung seiner Fachkräfte und bereitet sie auf die steigenden technischen und organisatorischen Anforderungen der Branche vor.

Security Essen als Plattform für den Austausch

Die Security Essen 2026 steht vor diesem Hintergrund ganz im Zeichen vernetzter Sicherheit. Als internationale Leitmesse der Sicherheitswirtschaft bringt sie Hersteller, Dienstleister, Anwender und Entscheider zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu diskutieren.

Auch Klüh Security nutzt die Messe vom 22. bis 25. September 2026 als Plattform für den Austausch mit Kunden, Partnern und Fachbesuchern. Im Mittelpunkt stehen integrierte Sicherheitskonzepte, intelligente Leitstellenlösungen und die Frage, wie Unternehmen ihre Sicherheitsorganisation zukunftsfähig aufstellen können.

„Die Zukunft der Sicherheitsbranche liegt nicht in einzelnen Maßnahmen, sondern im Zusammenspiel aller Komponenten“, fasst Sven Horstmann zusammen. „Entscheidend ist, Risiken frühzeitig zu erkennen, Informationen sinnvoll zusammenzuführen und daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten.“

Damit entwickelt sich Sicherheit zunehmend von einer reaktiven Dienstleistung zu einem strategischen Bestandteil moderner Unternehmensführung. Klüh Security versteht sich dabei als Partner, der Technologie, operative Erfahrung und qualifizierte Menschen zu einem ganzheitlichen Sicherheitsmodell verbindet.

Klüh auf der Security Essen: Halle 8, Stand 8C21

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