Lupus-Electronics zeigt digitale Lösungen für Ferninspektion und Brandwarnung
Auf dem Brandschutztag an der Küste am 1. September 2026 in Wismar zeigt Lupus-Electronics, wie sich Prüf-, Dokumentations- und Alarmierungsprozesse mithilfe vernetzter Sicherheitstechnik effizienter organisieren lassen. Regelmäßige Vor-Ort-Inspektionen, steigende Dokumentationsanforderungen und die brandschutztechnische Modernisierung bestehender Gebäude stellen Planer und Betreiber vor wachsende organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts in der St.-Georgen-Kirche stehen der Lupus Mobilfunkrauchmelder und die Lupus Brandwarnanlage. Die Lösungen wurden insbesondere für Einsatzbereiche entwickelt, in denen Gebäude dezentral verwaltet werden, regelmäßige Vor-Ort-Termine einen hohen Aufwand verursachen oder eine zuverlässige Alarmweiterleitung unabhängig von der vorhandenen IT-Infrastruktur erforderlich ist.
Das Angebot richtet sich vor allem an Brandschutzfachplaner und -sachverständige, Prüfingenieure, Architektur- und Planungsbüros, Bauaufsichtsbehörden, Brandschutzdienststellen, Feuerwehren sowie Betreiber und Verwalter von Immobilien.
Automatisierte Ferninspektion und digitale Dokumentation
Der Lupus Mobilfunkrauchmelder ermöglicht die automatisierte Überprüfung wesentlicher Gerätefunktionen und unterstützt damit eine effiziente Organisation wiederkehrender Inspektionsprozesse. Der Melder führt alle 24 Stunden einen Selbsttest durch. Die erfassten Statusinformationen werden digital dokumentiert und zentral über eine Cloud-Plattform bereitgestellt.
Durch die integrierte Mobilfunkanbindung ist für die Datenübertragung weder ein lokales WLAN noch eine Einbindung in die IT-Infrastruktur des jeweiligen Gebäudes erforderlich. Statusänderungen und Ereignisse können dadurch auch in technisch nur eingeschränkt erschlossenen oder dezentral gelegenen Objekten übermittelt werden.
Im Alarmfall informiert das System zuvor definierte Kontakte per Pushnachricht oder E-Mail. Zusätzlich kann der genaue Standort des ausgelösten Melders auf einer digitalen Karte angezeigt werden. Die fest verbaute Batterie ist auf eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren ausgelegt. Der Mobilfunkrauchmelder unterstützt Inspektionsverfahren nach DIN 14676-1 und eignet sich insbesondere für Betreiber größerer oder verteilter Immobilienbestände, bei denen die Organisation und Dokumentation regelmäßiger Vor-Ort-Prüfungen mit hohem Aufwand verbunden ist.
Brandwarnanlage für Schulen, öffentliche Einrichtungen und Sonderbauten
Mit der Lupus Brandwarnanlage präsentiert das Unternehmen zudem eine systemische Alarmierungslösung für ausgewählte Gebäude und Nutzungsszenarien. Das System verbindet mobilfunkbasierte Rauchwarnmelder mit Handfeuermeldern, Innensirenen und digitalen Alarmierungswegen. Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören unter anderem Kindertagesstätten, Schulen, Behörden, Wohnheime und kleinere Beherbergungsstätten. Bei einer Rauchentwicklung wird zunächst die interne Alarmierung über Sirenen ausgelöst. Parallel können Meldungen über Mobilfunk an Smartphones, definierte Kontaktpersonen oder eine angeschlossene Notruf- und Serviceleitstelle weitergeleitet werden.
Die Brandwarnanlage kommt insbesondere für Gebäude infrage, bei denen keine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage notwendig ist, zugleich aber ein professionelles und zentral steuerbares Alarmierungskonzept umgesetzt werden soll. Die konkrete Eignung und Ausgestaltung ist stets im Rahmen des jeweiligen Brandschutzkonzeptes sowie der objektspezifischen und behördlichen Anforderungen zu prüfen.
„Gerade bei Bestandsgebäuden und dezentral verwalteten Liegenschaften verursachen regelmäßige Inspektionen und die lückenlose Dokumentation häufig einen erheblichen organisatorischen Aufwand. Mit mobilfunkbasierten Lösungen lassen sich diese Prozesse effizienter gestalten und Ereignisse unabhängig von der lokalen IT-Infrastruktur zentral erfassen und weiterleiten“, sagt Matthias Wolff, Geschäftsleiter bei Lupus-Electronics.
Fachbesucher können sich auf dem Brandschutztag an der Küste über die technischen Funktionen, mögliche Einsatzbereiche und die Einbindung der Systeme in objektspezifische Alarmierungs- und Brandschutzkonzepte informieren.




















