Mips erwirbt Koroyd und erweitert sein Schutztechnologie‑Portfolio
Mips AB hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Koroyd getroffen. Beide Unternehmen entwickeln Technologien für den Aufprallschutz, die künftig in einem erweiterten Portfolio zusammengeführt werden sollen. Die Ankündigung erfolgte am 11. Dezember 2025. Mips und Koroyd werden weiterhin eigenständig agieren und durch ihre jeweiligen Managementteams geführt.

Mips-CEO Max Strandwitz bezeichnet die Akquisition als „einen wichtigen Schritt in der langfristigen Strategie“ und betont, dass beide Marken weiterhin getrennt auftreten, jedoch gemeinsame Potenziale in Produktentwicklung und Zusammenarbeit sehen. Die Integration soll das Angebot an Lösungen für den Kopf- und Körpersicherheitsschutz verbreitern.
Koroyd-Gründer John Lloyd hebt die Übereinstimmung beider Unternehmensausrichtungen hervor. Koroyd sei auf einer Kultur der „zielgerichteten Innovation“ aufgebaut worden, und in Mips habe man „einen Partner gefunden, der dieses Ethos teilt“. Laut Lloyd ergänzen sich beide Technologien und bieten eine Grundlage, um Anwendungen in verschiedenen Bereichen weiterzuentwickeln.
Mips ist auf helmbasierte Sicherheit spezialisiert und vertreibt sein System weltweit an Hersteller unterschiedlicher Branchen. Die Technologie beruht auf mehr als zwei Jahrzehnten Forschung, die in Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen in Stockholm entstanden ist. Der Hauptsitz befindet sich ebenfalls in Stockholm.
Koroyd wurde 2010 gegründet und hat seitdem verschiedene Schutztechnologien entwickelt, die unter anderem im Sport, im Motorsport, in industriellen Anwendungen und in Kindersicherheitssystemen eingesetzt werden. Das Unternehmen verfügt über ein breites Patentportfolio und betreibt eigene Entwicklungs- und Testprozesse.
Mit der Übernahme führt Mips ein weiteres Schutzsystem in sein Portfolio ein. Beide Unternehmen sollen gemeinsam daran arbeiten, ihre Technologien weiterzuentwickeln und in bestehenden wie neuen Anwendungsbereichen einzusetzen. Die getroffene Vereinbarung markiert einen strukturellen Zusammenschluss, der auf technischer Ergänzung und gemeinsamen Entwicklungsinteressen basiert.













