Brandschutz im Betrieb: Sichere Lagerung von Gefahrstoffen und Lithium-Ionen-Akkus minimiert Risiken
Der Umgang mit Gefahrstoffen gehört in vielen Branchen zum Arbeitsalltag. Um Beschäftigte zu schützen, Brand- und Explosionsrisiken zu minimieren und die Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Neben klassischen Gefahrstoffen rücken dabei zunehmend auch Lithium-Ionen-Akkus in den Fokus betrieblicher Sicherheitskonzepte.

Ob Werkstatt, Produktion oder Instandhaltung: Gefahrstoffe müssen sicher gehandhabt und gelagert werden, um Beschäftigte zu schützen und Brand- und Explosionsrisiken zu minimieren.
In vielen Betrieben geht die sicherheitstechnische Betrachtung inzwischen über klassische Gefahrstoffe wie entzündbare Flüssigkeiten oder Gase hinaus. Lithium-Ionen-Akkus gelten zwar nicht grundsätzlich als Gefahrstoffe, können bei Beschädigung, Überhitzung sowie thermischer oder elektrischer Überlastung jedoch ein Brandrisiko darstellen. Kritisch ist insbesondere das Laden defekter Akkus: Dabei kann es zu einem Thermal Runaway (thermisches Durchgehen) und in der Folge zu einem intensiven Brandereignis kommen.
Ein wirksames Brandschutzkonzept muss sich an den konkreten Gegebenheiten im Betrieb orientieren. Sind klassische Gefahrstoffe vorhanden, stehen ihre fachgerechte Lagerung und Handhabung im Mittelpunkt. Werden zusätzlich Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt, sollten auch die Risiken berücksichtigt werden, die unter bestimmten Bedingungen von diesen ausgehen können.
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