Digitale Schließtechnik am Business-Campus TRI.O: SimonsVoss modernisiert die Zutrittskontrolle
SimonsVoss Technologies hat eine neue Adresse: Der Business Campus „TRI.O“ ist ein modernisierter Büro-Komplex aus drei Gebäudeteilen mit markanter Architektur. Hier hat das Unternehmen optimale Bedingungen gefunden – nicht nur für die weitere Expansion, sondern auch für den Einsatz der eigenen digitalen und mechatronischen Schließtechnik.

„Eine Arbeitswelt, die unter hohem Veränderungsdruck Bestand haben will, muss mehr sein als eine Ansammlung von Arbeitsplätzen. Sie muss Gemeinschaft schaffen und erhalten, ökonomische und ökologische Anforderungen erfüllen, Identifikationspotenzial und Lebensqualität bieten.” So umschreibt die E&G Real Estate (Unterföhring) ihren Anspruch an den TRI.O-Komplex und kommt damit den Vorstellungen von SimonsVoss sehr nahe.
Bessere Vernetzung, effizientere Abstimmung
Die bisherigen Räumlichkeiten aus den 90er Jahren waren zu klein geworden und auch technisch nicht mehr aktuell. Lukas Ortner, als Leiter Projekt- und Prozessmanagement bei SimonsVoss mitverantwortlich für den Umzug, erläutert den Effekt: „Jetzt haben wir wieder ein echtes Zuhause für unser Team. Einen gemeinsamen Ort, an dem wir uns begegnen, vernetzen und unsere Kreativität zusammen ausleben können. Physische Zusammenarbeit sorgt für kreativen, spontanen Gedankenaustausch und schnellere Umsetzungen unserer Ideen aufgrund kürzerer Wege. Wir erzielen bessere Ergebnisse und Entscheidungen aufgrund zeitnaher Abstimmungen.“
Deutlich mehr Fläche verfügbar
Im Zuge der Generalsanierung des TRI.O konnte SimonsVoss bereits viel Einfluss nehmen auf die Neugestaltung der Geschäftsräume. Die verfügbare Fläche wuchs von 4.000 m² auf 5.800 m² und beinhaltet nun mehr Platz für Meetings, eine Cafeteria sowie eine Dachterrasse, wo die interne Einweihungsfeier stattfand. „Die gemeinsame Arbeit vor Ort, das voneinander Lernen und die Gestaltung von effizienten Prozessen stehen im Mittelpunkt unserer Office-Strategie. Dafür sind in den Teams feste Bürotage definiert. Ergänzend hierzu kann an den anderen Tagen weiter im Homeoffice gearbeitet werden“, so Lukas Ortner.
Digitale ersetzt mechanische Schließtechnik
Im Vorfeld des Umzugs und in enger Abstimmung mit dem Vermieter fiel die Entscheidung, die vorhandene mechanische Schließanlage im gesamten Gebäude durch digitale Schließtechnik von SimonsVoss zu ersetzen. Die Gebäudeeigentümer erkannten schnell die damit verbundenen Vorteile, galt es doch, drei verschiedene Mietparteien und ein zum TRI.O gehörendes Konferenzzentrum in das Sicherungskonzept zu integrieren. Dabei konnten auch die technischen Voraussetzungen und Anforderungen der anderen Mietparteien berücksichtigt werden. Das gilt beispielsweise fürs Parken. Lukas Ortner: „Unser Schließsystem ist an die Schrankenanlage der Tiefgarage angekoppelt. Wir können mit unseren Identmedien die Schranken und Rolltore öffnen, das gilt für die anderen Mieterparteien ebenso.“
130 Schließungen montiert
Für die im TRI.O genutzten Räumlichkeiten hat SimonsVoss rund 130 Schließungen montiert. Harald Schaible, zusammen mit Markus Gruber zuständig für diesen Prozess, erklärt: „Alle Schließungen und Buchungsterminals („Gateways“) innerhalb der früheren Mietfläche mussten zurückgebaut werden. Die Schließungen in den Eingangstüren bleiben bestehen. Der Schließplan wurde an die Hausverwaltung am alten Standort übergeben. Schließungen von dort, die dem aktuellen Serienstand entsprechen, haben wir zur neuen Adresse mitgenommen und wieder verwendet.“ Die Schließungen in den neuen Räumen verteilen sich auf 18 Eingangstüren, rund 20 Technik- und Logistikräume, 72 Büro- und verschiedenen Zwischentüren. Im restlichen Gebäude wurden insgesamt über 100 zusätzliche SimonsVoss-Schließungen installiert.
Neue Produkte im Praxiseinsatz

Der Umzug und der Ersatz der bestehenden mechanischen Schließanlage bot die Chance, auch die neuen Produkte und Systeme einzubauen. Markus Gruber: „Die Eingangstüren haben wir mit dem neuen Beschlag SmartHandle Advanced ausgestattet, Fortlox Cylinder finden sich im Entwicklungsbereich und Fortlox Keys bei einem Teil der Mitarbeitenden.“ Im Vorfeld der Montage wurden die Türen ausgemessen und zum Teil Löcher für Beschläge gebohrt. Für die Installation von WaveNet und virtuellem Netzwerk mussten Netzwerkkabel zu allen neun Eingangsbereichen und zu 24 potenziellen Router-Standorten gelegt werden.
Neue Transponder für alle Mitarbeiter
„Eine weitere Herausforderung bestand im Angleichen der Zutrittsberechtigungen von rund 400 Transponderberechtigungen von der alten Gebäudestruktur zu den neuen Räumlichkeiten hin“, berichtet Harald Schaible. Insgesamt beschäftigt SimonsVoss am neuen Standort rund 150 Mitarbeitende – alle erhielten mit dem Einzug einen neuen Transponder mit den entsprechend hinterlegten Zutrittsberechtigungen. Für die Eingänge ins Gebäude wurde eine zweite Schließanlage auf die Transponder programmiert. Sie gilt für alle Mieter und Versorger des Gebäudes.


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