ISO-Zertifizierung & smarte Zutrittskontrolle: Wie Unternehmen ohne Umbau Sicherheitslücken schließen
Die größte Sicherheitslücke in vielen Unternehmen ist das System, das man nicht hinterfragt. Wer den Sprung zur ganzheitlichen Zutrittskontrolle aus Sorge vor baulichem Chaos scheut, riskiert heute mehr denn je. Die Kombination aus smarter Plattform-Logik und kabellosen Schließkomponenten bietet einen Weg aus dem Dilemma. Ein Beitrag von Robert Karolus, Product Manager Devices bei Interflex Datensysteme.

Das Bild in vielen deutschen Unternehmen ist paradox: Am Haupteingang glänzt modernste Sicherheitstechnik mit vernetzten Drehkreuzen und Kameras. Doch nur wenige Meter weiter, in den Nebenfluren regiert die Vergangenheit. Hier klappern mechanische Schlüsselbunde oder veraltete elektronische Schließanlagen. In der Verwaltung der Zutrittsrechte herrschen manuelle Prozesse, sind Zuständigkeiten unklar. Die Folge: verliert ein Mitarbeiter seinen Schlüssel, beginnt das Hoffen, dass nichts passiert.
Für Chief Information Security Officer (CISO) und Facility Manager ist dieser Zustand ein Albtraum. Sicherheit muss heute lückenlos nachweisbar und auditfähig sein. „Blinde Flecken“ solcher Insellösungen sind ein unkalkulierbares Risiko. Die Sorge vor einer Fehlentscheidung, ausufernden Kosten und einem System-Chaos im laufenden Betrieb führt dazu, dass wichtige Entscheidungen verschoben werden – und damit das Sicherheitsrisiko bestehen bleibt.
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