PSA als Maßnahme zur Lebensmittelsicherheit: Verhindert Ihre PSA Kontamination oder verursacht sie diese?
In den meisten Bereichen der Lebensmittelverarbeitung wird PSA als unverzichtbare Kontrollmaßnahme betrachtet. Ihr Vorhandensein wird oft als Beweis dafür angesehen, dass Risiken unter Kontrolle sind. Diese Annahme unterzieht Philipp Heinemann, Country Manager DACH bei Showa, einer näheren Betrachtung.

Persönliche Schutzausrüstung ist ein Eckpfeiler der Lebensmittelsicherheit. Handschuhe, Schürzen und Schutzkleidung kommen täglich zum Einsatz, um sowohl die Mitarbeiter vor Verletzungen zu schützen als auch eine Kontamination von Lebensmitteln zu verhindern. Eine Analyse der Europäischen Kommission schätzt, dass vermeidbare Schäden im Zusammenhang mit unsicheren Konsumgütern EU-weit jährlich rund 11,5 Milliarden Euro kosten. Diese Zahl bezieht sich zwar nicht speziell auf Lebensmittel, verdeutlicht jedoch das Ausmaß vermeidbarer Risiken, die entstehen können, wenn Schutzmaßnahmen nicht wie vorgesehen funktionieren.
In der Lebensmittelverarbeitung bildet die PSA die direkte Schnittstelle zwischen Mensch und Produkt. Wenn sie gut funktioniert, verringert sie das Risiko. Wenn dies nicht der Fall ist, kann sie neue Kontaminationswege eröffnen. Für Lebensmittelhersteller stellt sich nicht nur die Frage, ob PSA vorhanden ist, sondern ob sie unter realen Betriebsbedingungen tatsächlich eine Kontamination verhindert.
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