Sicherheitstage 2026: Praxisnahe Lösungen für Perimeterschutz, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung live erleben
Physische Sicherheit, Perimeterschutz, Zutrittskontrolle und intelligente Videoüberwachung stehen im Mittelpunkt der Sicherheitstage 2026 – einer Fachveranstaltung von Hirsch, die am 9. Juni in der Werkhalle Rüsselsheim und am 11. Juni im Radisson Blu Hamburg stattfindet. Errichter, Integratoren und Sicherheitsverantwortliche erwartet ein praxisnaher Mix aus Fachvorträgen und direktem Austausch mit führenden Lösungsanbietern.
Sicherheitstage 2026
Weitere Informationen zur Anmeldung und ProgrammDas Programm der „Sicherheitstage 2026“ von Hirsch richtet sich an Fachplaner, Errichter, Integratoren und Sicherheitsverantwortliche. Es gibt zwei Vortragsblöcke, ergänzt durch ausgedehnte Zeiten für vertiefte Gespräche. Im ersten Block (9:30 bis 10:30 Uhr) sprechen Experten von Hirsch, Accellence Technologies und Vivotek über integrierte Sicherheitslösungen für sensible Bereiche. Nach einer Gesprächspause am Stand folgt ab 11:30 Uhr der zweite Block mit Beiträgen von Hirsch und Quanergy zum Thema Perimeterschutz und Slat über Lösungen für die kontinuierliche Videoüberwachung. Bei allen Vorträgen steht der Praxisbezug im Vordergrund und es werden konkrete Projektlösungen besprochen.
Die Partner und ihre Themen: Hirsch – Perimeterschutz & Zutrittskontrolle
Hirsch präsentiert an beiden Veranstaltungstagen sein Gesamtportfolio für physische Sicherheit. Im Bereich Perimeterschutz zeigt Hirsch u.a. zaunmontierte Erschütterungskabel, Infrarotbarrieren, Dual-Technologie-Sensoren, Mikrowellen-Barrieren und unterirdische Kabel.
Highlight ist zunächst „Lumor“, ein faseroptischer DAS-Analysator (Distributed Acoustic Sensing), der Eindringversuche in Echtzeit erkennt, geolokalisiert und klassifiziert – auf Distanzen von bis zu 100 km. Das System eignet sich insbesondere für kritische Infrastrukturen wie Energie, Logistik oder Bahnanlagen.
Im Bereich Zutrittskontrolle steht „Microsesame“ im Fokus: Die Software ermöglicht Multi-Site-, Multi-Technologie- und Multi-Identitäts-Management und unterstützt über 250 Protokolle. Damit lassen sich heterogene Systeme – Video, Biometrie, IT, IoT – in einer einheitlichen Architektur zusammenführen.
Accellence Technologies – Videomanagementsystem
Accellence Technologies aus Hannover präsentiert mit „Vimacc“ eine skalierbare, plattformunabhängige Videomanagementsoftware für anspruchsvolle Sicherheits-anwendungen. Im Fokus des Roadshow-Auftritts stehen vor allem die Tiefenintegration von Infrarotsäulen, mit der Betreiber im Perimeterschutz zur zusätzlichen Absicherung hinter dem physischen einen virtuellen Zaun ziehen können sowie aktuelle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz.
Dabei greift das Unternehmen unter anderem auch Themen auf, die über den klassischen Perimeterschutz hinaus an Bedeutung gewinnen, etwa die Verbindung von Videosicherheit, KI und neuen Anwendungen im Umfeld unbemannter Flugsysteme (Drohnen).
Vivotek – IP-Videoüberwachung
Vivotek präsentiert sein vollständiges Portfolio für IP-Videoüberwachung: Dome-, Bullet-, PTZ-, Fisheye- und Wärmebildkameras für Innen- und Außeneinsatz, ergänzt durch NVR, Switches und PoE-Lösungen. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die tief integrierte Cybersecurity-Funktionen.
Die Smart-Stream-Technologie des Unternehmens senkt den Speicher- und Bandbreitenbedarf um bis zu 80 %. Auf Softwareseite stehen „Vast“ für lokales Multi-Kamera-Management und „Vortex“ als Cloud-Plattform mit KI-Analyse, AES-256-Verschlüsselung, Multi-Faktor-Authentifizierung und bis zu 365 Tagen Cloud-Speicher – skalierbar ohne eigene Serverinfrastruktur.
Quanergy – LiDAR als neue Dimension der Detektion
Quanergy beleuchtet LiDAR als neue Dimension der Sicherheitsdetektion. Im Vergleich zu Kameras, PIR-Sensoren und Radar liefert LiDAR präzise 3D-Daten, arbeitet licht- und wetterunabhängig und reduziert Fehlalarme erheblich. Das System ist intrinsisch DSGVO-konform, da keine identifizierbaren Bilder entstehen – ein starkes Argument für Anwendungen in kritischer Infrastruktur, Logistik und Smart Spaces.
SLAT – Sicherheit ohne dauerhaften Stromanschluss
SLAT zeigt, wie sich vorhandene Infrastruktur – etwa das Netz der Straßenbeleuchtung – für eine lückenlose Rund-um-die-Uhr-Videoüberwachung ohne aufwendige Tiefbauarbeiten nutzen lässt. Selbst an Standorten mit nur zeitweiser Stromversorgung ermöglichen intelligente Pufferlösungen autarke, kosteneffiziente Systeme.
Relevant für städtische Überwachung, Perimeterschutz und die Detektion illegaler Müllentsorgung – Slat bringt Sicherheit an Standorte, die bisher als technisch unversorgbar galten.

Das Programm der „Sicherheitstage 2026“
09:30 – 09:50
Hirsch: Zukunftssichere Zutrittskontrolllösungen für eine praxisnahe Umsetzung der NIS2-Richtlinie
09:50 – 10:10
Accellence Technologies: Videosicherheit trifft Datenschutz
10:10 – 10:30
Vivotek: Intelligente Videoüberwachung in der Praxis
10:30 – 11:30
Gespräche an den Ständen
11:30 – 11:50
Hirsch: Wirkungsvoller Perimeterschutz in sicherheitssensiblen Umgebungen
11:50 – 12:10
SLAT: 24/7-Videoüberwachung über das vorhandene Beleuchtungsnetz
12:10 – 12:30
Quanergy: LiDAR als neue Dimension der Detektion und Klassifizierung
12:30 – 13:30 Mittagessen
13:30 – 15:00 Gespräche an den Ständen


















