Zutritt in Sekundenschnelle – Assa Abloy Speedgates sorgen für reibungslosen Zugang zur Lichtkunst in Hamburg
Im Frühjahr 2025 eröffnete der „Port des Lumières“ in Hamburg seine Pforten für digitale Kunst – mit immersiven Ausstellungen und faszinierenden Lichtinstallationen im Westfield Hamburg-Überseequartier. Hamburg ist neben Dortmund der zweite Standort der Culturspaces-Ausstellungen mit elf Standorten weltweit, von New York über Paris und Amsterdam bis Tokio.

Von Vermeer bis van Gogh: In Hamburg kann man seit diesem Jahr in eine Erlebniswelt eintauchen und viele Meisterwerke ganz neu und unmittelbar erleben. Für den eleganten und reibungslosen Zutritt zu den Ausstellungen werden neben dem klassischen Ticketverkauf mehr und mehr digitale Lösungen eingesetzt, so dass der Besucher bereits zuhause sein Ticket und sein Zeitfenster buchen kann oder an Ticketautomaten vor Ort sein Ticket kaufen kann.
Gerade bei Programmwechseln, Sonderausstellungen und Feiertagen ist das Interesse groß und die Besucherzahl entsprechend hoch. Für einen schnellen Zutritt werden die manuellen Scanner der Mitarbeiter daher von Sensorschleusen, bzw. Speedgates unterstützt, damit die Besucher so schnell wie möglich in den Genuss der Ausstellung kommen.
Funktion in eleganten Formen
Bei der Suche nach einem geeigneten Speedgate fiel die Wahl auf die SG-Expression von Assa Abloy. „Bei herkömmlichen Systemen für die Zutrittskontrolle für Veranstaltungen, wie man sie aus Stadien oder Messen kennt, steht die Funktionalität im Vordergrund. In unser Konzept mit einem elegant gestalteten Eingang und der hochwertigen Ausstellung passten diese Konzepte nicht herein.“, so Jan-Peter Becker, Geschäftsführer Culturespaces Hamburg. Daher fiel die Wahl auf das SG-Expression mit seinem eleganten und schlanken Design und der Gestaltungsmöglichkeit der verschiedenen Farbkombinationen. Die LED- Ambientebeleuchtung unterstreicht das Konzept der Lichtkunst.
Gewählt wurde ein Doppeldurchgang mit zwei Speedgates mit 600 mm Breite und einer Sperrhöhe von einem Meter mit anthrazitfarbigem Außengehäuse und weißem Innengehäuse.
Die eingebaute Sensorik erkennt unberechtigte Zutritte und dient zum anderem der Unfallverhütung. Der Durchgang wird komplett freigegeben und sorgt für einen schnellen und komfortablen Eintritt.
Die Besucher können mit dem QR-Code der Tickets, entweder vom Handy oder auch gedruckt, direkt an dem flächenbündig integrierten Leser buchen, um automatischen Einlass zu gewähren. „Gerade jüngere Benutzer nutzen bevorzugt den automatisierten Eingang, insbesondere wenn sich Schlangen an den manuellen Eingangskontrolle bilden“, sagt Jan-Peter Becker und weiter „Unsere Mitarbeiter können sich verstärkt um Besuchergruppen kümmern und Fragen der Besucher beantworten“.

In weniger als einer Sekunde
Die Türen geben den Durchgang in weniger als einer Sekunde frei. Die Glastüren öffnen dabei in Durchgangsrichtung und die grüne LED-Anzeige unterstützt zusätzlich die Benutzerführung.
Die Türen müssen nicht erst wieder schließen, bevor der nächste Besucher sein Ticket bucht. Der Durchgang bleibt direkt für das nächste gebuchte Ticket geöffnet, wodurch sich ein extrem hoher Durchsatz ergibt.
Tritt eine Person ohne ein gültiges Ticket ein, wird dies durch die eingebaute Sensorik erkannt und die roten LED-Bänder und ein akustisches Signal signalisieren diesen unerlaubten Zutrittsversuch.
Da Besucher häufig bereits vor der Buchung in den Durchgang eintreten, wurde das Zeitfenster verlängert, in dem ein Besucher Zeit hat, zu buchen, bevor ein Alarm ausgelöst wird. So kann der Besucher in aller Ruhe sein Ticket auf dem Handy suchen, oder mehrere Tickets buchen, ohne den Durchgang verlassen zu müssen.
Clou: Anzeige der Ticketgruppen
Der besondere Clou ist die Anzeige der verschiedenen Ticketgruppen. Auf ein Display für die Besucher wurde aus optischen Gründen bewusst verzichtet. Somit galt es, eine Lösung zu finden, dem Personal die Ticketart anzuzeigen, damit normale Besucher nicht mit ermäßigten Tickets Zutritt erlangen.
Die integrierten LED-Lichtbänder sind prädestiniert für eine derartige Anzeige. Jedoch werden diese für den Betrieb und die Benutzerführung benötigt. Die Lösung ist pragmatisch wie praktisch. Während die äußere Anzeige standardmäßig für die Betriebsart durch die Steuerung des SG-Expression gesteuert wird, zeigen die inneren LED-Lichtbänder den Ticketstatus.
Bei einem normalen Ticket schalten beide Anzeigen von weiß auf grün. Es ist kein Unterschied zu der herkömmlichen LED-Steuerung zu erkennen. Die Nutzung eines ermäßigten Tickets wird jedoch durch Gelb an den inneren LED-Lichtbändern angezeigt, während die Türen öffnen und die äußeren LED-Lichtbänder den berechtigten Eintritt anzeigen. Ein ungültiges Ticket hingegen wird durch die innere Rot-Anzeige signalisiert, während die Türen geschlossen bleiben.
Im Phoenix de Lumières in Dortmund wurden im gleichen Zug SG-Expressions installiert. Im Gegensatz zu Hamburg war hier eine Fußbodenheizung vorhanden. Daher wurden hier Rampen gewählt, mit denen die SG-Expressions direkt auf den fertigen Fußboden gestellt werden können. Aufgrund der dunkleren Gestaltung des Eingangs wurde in Dortmund auch das Innengehäuse anthrazitfarbig gewählt. „Die Anforderungen für dieses Projekt waren anspruchsvoll. Die Lösung ist umso besser“, resümiert Projektleiter Stephan Stephani von Assa Abloy.













