DGUV: Gefahr durch Brände schon in der Ausbildung thematisieren
Das Azubi-Präventionsprogramm „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL) dreht sich im Berufsschuljahr 2026/2027 um das Thema Brandschutz in Ausbildung und Beruf. Wenn es erst einmal brennt im Betrieb, zählt jede Sekunde. Dann gilt es, ruhig zu handeln, um Gefahren für die Gesundheit der Beschäftigten abzuwenden. Grundlage dafür ist, dass alle wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Zudem sollten sich alle schon im Vorfeld mit Brandschutzmaßnahmen auseinandergesetzt haben, damit es gar nicht erst so weit kommt – idealerweise schon während der Berufsausbildung.

Aus diesem Grund rückt die gesetzliche Unfallversicherung im neuen Berufsschuljahr 2026/2027 den Brandschutz in Ausbildung und Beruf in den Fokus ihres Präventionsprogramms „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL). Denn: Brandschutz rettet Leben!
Unter dem Motto „Lass nichts anbrennen“ will JWSL Auszubildende für Brandgefährdungen sensibilisieren und ihre Handlungskompetenz erweitern. Das Programm unterstützt Berufsschullehrkräfte und Ausbilder dabei, Wissen zu Brandursachen, Brandvermeidung und Verhalten im Ernstfall zu vermitteln und die Azubis in die Lage zu versetzen, es aktiv anzuwenden. Dass Prävention dabei ein entscheidender Faktor ist, zeigen auch aktuelle Zahlen: Laut DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 bewerten 89 Prozent der befragten Beschäftigten Vorkehrungen wie Brandschutzmaßnahmen und Notfallplanung als zentral für die Vorbereitung auf Krisensituationen.




















