CRA im Maschinenbau: Wie Unternehmen trotz fehlender Vorgaben Risiken managen, sichere Komponenten auswählen und OT-Netzwerke schützen
Der CRA fordert den Maschinenbau maximal heraus. Denn erstens sind seine Details noch immer nicht final festgelegt, und zweitens enthält er Aspekte, die in der OT schwer umzusetzen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die entsprechenden europäischen Normen noch auf sich warten lassen. Was sollten Maschinenbauer nun tun?

Maschinenbau-Unternehmen stehen vor dem Dilemma, dass sie sich vorbereiten müssen, ohne exakt zu wissen, worauf. Dasselbe gilt auch für die Anbieter der Komponenten, die sie für die Umsetzung des CRA benötigen.
Fortgeschrittene Unternehmen haben bereits ein Risk-Assessment bezüglich CRA für alle Maschinenreihen durchgeführt und wissen, welche Risiken in welchem Ausmaß und mit welchen Auswirkungen auftreten können und wie sie diese Risiken mitigieren können.
Um ihre Maschinen und Anlagen sicherer zu machen, benötigen sie jedoch elektronische Produkte, z. B. SPS, HMIs, Switches oder Firewalls, die auch selbst der CRA entsprechen müssen. Bei der Auswahl besteht das Risiko, dass sie auf Produkte setzen, die künftig nicht mehr geliefert werden, weil sie nicht CRA-konform sind. Re-Designs sind daher zum aktuellen Zeitpunkt kritisch, da sie in der Regel komplex sind und einige Zeit dauern. Ebenso kann es bei Maschinen im Feld passieren, dass Ersatzteile aufgrund mangelnder CRA-Konformität nicht mehr verfügbar sind.
Der Knackpunkt ist also: Wie starten, ohne das genaue Ziel zu kennen?
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