08.06.2021 • TopstoryZutrittCO2

iLoq: CO2-neutrale Transportlösung für energieautarke digitale Schließsysteme

iLoq nutzt CO2-neutrale Kurier- und Paket­dienste von UPS. Die beiden Unternehmen haben dafür bereits Anfang 2019 eine Kooperations­vereinbarung getroffen. Beim „UPS carbon ­neutral program“ handelt sich um ein Angebot, mit dem Unternehmen ihre Transporte umweltfreundlich gestalten können sollen.

Umweltfreundlichkeit auch beim Warentransport: iLoq nutzt das „UPS carbon...
Umweltfreundlichkeit auch beim Warentransport: iLoq nutzt das „UPS carbon neutral program“. Foto: iLoq

Der finnische Anbieter iLoq entwickelt digitale Schließsysteme. Mit seinen Lösungen lassen sich mechanische Schlösser zu digitalen und mobilen Zutrittssystemen ausbauen. Die selbst entwickelten und patentierten Produkte funktionieren ohne Batterien oder Kabel. Da bei den digitalen Schließsystemen auch das Problem entfällt, mit verlorenen oder kopierten Schlüsseln umgehen zu müssen, zudem die Wartung von Schlössern reduziert wird und die Lebenszykluskosten verringert werden, entsteht insgesamt eine umweltfreundliche Lösung.  

Diesen Ansatz will das Unternehmen auch auf ihre Logistik ausweiten – und zwar durch eine Zusammenarbeit mit UPS. Emissionen, die beim Transport durch UPS anfallen, werden dabei kompensiert in Form von Umweltprojekten. Dabei wird bespielsweise Methan in Biogas umgewandelt, um es zur Produktion von Wärme und Strom zu nutzen – solche Projekte machen das UPS-Angebot CO2-neutral. Verifiziert wird dieses Modell von der Société Générale de Surveillance (SGS). Dabei orientiert man sich an das „Carbon Neutral Protocol“ von Natural Capital Partners.  

Projekte zur Kompensation
Realisiert wird dieser Prozess der Kompensation durch Programme wie das Biogasauffangsystem Chol Charoen im thailändischen Cholburi – oder das Deponiegasauffangsystem Wolf Creek im US-amerikanischen Georgia. Diese Projekte richten sich nach den Standards von The Gold Standard, Climate Action Reserve (CAR), Certified Emissions Reduction (CERs), EU Emission Allowance (EUA) und American Carbon Registry (ACR).

Anfang 2019, so Pekka Hassi, Senior Sourcing Manager bei iLoq, haben die beiden Unternehmen eine umfassende Kooperationsvereinbarung getroffen. Alle UPS-Lieferungen an iLoq-Kunden außerhalb Finnlands sowie eigehende Pakete und Kurierlieferungen aus aller Welt werden davon umfasst. 2020 kam eine erweiterte Vereinbarung bezüglich der beim Transport über die Straße und per Luftfracht anfallenden CO2-Emissionen hinzu, die von der jeweiligen Service-Klasse unabhängig sind.

Ausgeglichener CO2-Fußabdruck
Mit diesen und anderen CO2-Emissionsvereinbarungen habe man, so Pekka Hassi, den gesamten CO2-Fußabdruck von Iloq ausgeglichen – sowohl beim eingehenden wie als auch beim ausgehenden Warentransport. So setze man sich für eine saubere Umwelt ein und erfülle die eigene unternehmerische Verantwortung für die Umwelt. Mit den iLoq-Lösungen spare man im Vergleich zu batteriebetriebenen Schließlösungen erheblichen Batterieabfall ein. Auch wenn 2020 die Frachtmengen weltweit unter Coronabedingungen natürlich geringer ausgefallen seien, sei man mit der Zusammenarbeit mit UPS, insbesondere mit der Pünktlichkeit und der Kommunikation, sehr zufrieden.

Die Kunden wollten mehr versenden – dabei aber weniger die Umwelt belasten, sagt Michiel van Veen, Nordic Country Manager bei UPS. Man verstärke die Bemühungen um nachhaltigere Lösungen. Allein der „UPS carbon neutral service“ habe seit 2010 bereits mehr als 100.000 Tonnen Kohlenstoff eingespart.

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