13.11.2017 • News

„Bad Sodener Erklärung“: Fachinformationen für sichere Smart Buildings

Smarte Gebäude sind Trendthema und Wachstumsmarkt stehen aber auch immer wieder in der Kritik, weil internetversierte Kriminelle oft zu einfach die Kontrolle über die Anlagen und ...

Smarte Gebäude sind Trendthema und Wachstumsmarkt – stehen aber auch immer wieder in der Kritik, weil internetversierte Kriminelle oft zu einfach die Kontrolle über die Anlagen und sogar Zugänge übernehmen können. Wie Errichter und Hersteller von Einbruchschutztechniken die Vernetzung sicher umsetzen können, schildern Experten jetzt in der „Bad Sodener Erklärung“.

Auf der „Smart Home Security-Konferenz“ in Bad Soden am Taunus diskutierten Experten von Industrie, Verbänden, Behörden, Versicherungswirtschaft und zertifizierenden Instituten jetzt Kernfragen zum Thema. Eines der Ergebnisse ist die „Bad Sodener Erklärung“, die Bürgern, Medien, Politik und Verwaltung wichtige Fakten rund um sichere Smart Buildings aufzeigen und konkrete Hilfestellungen für Entscheidungen bieten soll.

Sebastian Brose, Einbruchschutzexperte bei VdS und neben zahlreichen weiteren Fachleuten Mitunterzeichner der Erklärung, betont: „Smarte Gebäude sind grundsätzlich sicherer als konventionelle – wenn die vernetzten Produkte fachgerecht installiert und durch die weiter unverzichtbare mechanische Sicherungstechnik ergänzt werden. Dann kann das Gebäude sich sogar gegen einen erkannten Einbruchversuch ‚wehren‘, indem es den Täter durch das Einschalten von Lichtern sowie mit Sprachansagen verunsichert und einen Sicherheitsdienstleister herbeiruft.“

Tipps und Informationen, wie genau das sichergestellt werden kann, bietet die Bad Sodener Erklärung. Sie rät u.a., dass Smart Home-Produkte, wenn sie auch sicherheitstechnische Funktionen übernehmen, durch unabhängige Prüfstellen wie VdS zertifiziert sein sollen. Von Do-it-yourself-Montage wird abgeraten, damit die hohe Produktqualität nicht durch typische Einbaufehler konterkariert wird – schließlich betont die Polizei, dass schon bei konventionellen Sicherungstechniken der Hauptgrund für trotzdem erfolgte Einbrüche Montagemängel sind. Nur eine fachgerechte Installation qualitativ hochwertiger Produkte durch zertifizierte Fachleute schützt zuverlässig.

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