27.11.2020 • News

Zusammenarbeit zwischen TCCA und PMeV

Die TCCA (The Critical Communications Association) und der PMeV – Netzwerk Sichere Kommunikation (Bundesverband Professioneller Mobilfunk) vereinbaren eine Kooperation zur Entwicklung einer Leitlinie für die Anschaltung von Leitstellen an Systeme für sicherheitskritische Dienste (MCX) in 4G/5G-Netzen. An diesem Projekt beteiligen sich auch mehrere internationale Leitstellenbetreiber. Es bestehe ein dringender Bedarf an Richtlinien in Bezug auf die Nutzung von 3GPP-Standards für die Anschaltung von Leitstellen an Systeme für sicherheitskritische Breitbanddienste und -netze, so Tony Gray, Vorstandsvorsitzender der TCCA. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit solle ein „Implementation Guide for Control Rooms“ erarbeitet werden, wie während des TCCA-Control-Room-Workshops Anfang 2020 von den 65 Teilnehmern vereinbart wurde. Die Kernthese dieses Dokuments liege darin, dass nur eine international abgestimmte und auf globalen Standards basierende Lösung wirtschaftlich attraktiv und zukunftsorientiert ist und Interoperabilität ermöglicht, so Tony Gray.

Das Thema Leitstellenanbindung sei bei einsatz- und sicherheitskritischen Breitbandapplikationen von zentraler Bedeutung, um den wachsenden Bedarf an breitbandigen Diensten in missionskritischen 4G/5G-Netzen zu bedienen, so PMeV-Vorstandsvorsitzender Bernhard Klinger. Der PMeV vertritt die deutschen Interessen bei der Standardisierung einsatzkritischer Kommunikation und werde die internationalen Entwicklungen in diesem Bereich mitgestalten

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