30.10.2026 • Topstory

Einbruch- und Brandmeldeanlagen: Vernetzte Sicherheitstechnik bei Thermofin

Seit vielen Jahren setzt der Kältetechnikspezialist Thermofin auf Sicherheitstechnik von Telenot. Die Einbruch- und Brandmeldeanlagen aus Aalen wachsen mit dem Unternehmen, passen sich flexibel an und sorgen mit intelligenter Vernetzung für Schutz.

Unternehmensstandort des Kältetechnikspezialisten Thermofin
Der Kältetechnikspezialist Thermofin setzt auf Sicherheitstechnik von Telenot
© Thermofin

Die Geschichte des Kältetechnikspezialisten Thermofin ist noch jung. Erst im Jahr 2002 gründeten die Brüder Bernd und Willy Löffler das Unternehmen im sächsischen Vogtland – mit nur wenigen Mitarbeitern. Heute zählt es zu den bedeutendsten Arbeitgebern vor Ort. Allein am deutschen Stammsitz in Heinsdorfergrund sind rund 650 Menschen beschäftigt. Auch international ist Thermofin erfolgreich: An Standorten in Polen, Argentinien und China fertigen insgesamt über 1.000 Beschäftigte Wärmetauscher für Kunden auf der ganzen Welt.
Die Kälte- und Klimatechnik des Unternehmens kommt in großen Anlagen im industriellen Maßstab zum Einsatz – etwa zur Kühlung oder Tiefkühlung bei der Verarbeitung und Lagerung von Lebensmitteln. Darüber hinaus finden die Wärmetauscher aus Sachsen Verwendung in industriellen Prozessen, Rechenzentren, der Gebäudeklimatisierung sowie in der Energie- und Kraftwerkstechnik – alles Bereiche, in denen der Bedarf an zuverlässigen Kühlsystemen in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist.

Globale Kühltechnik schützen

Gesicherte Außentüren und Rolltore an einem Thermofin-Gebäude
44 Außentüren und 16 Rolltore sind bei Thermofin sicher gegen unbefugten Zutritt geschützt
© Thermofin

Eine davonEine solche Partnerschaft besteht mit dem Systemhaus Schimke, das seit vielen Jahren für die Sicherheitstechnik bei Thermofin verantwortlich ist. „Seit 2011 betreuen wir sämtliche Erweiterungen und Neubauten dort“, sagt Andreas Schimke, der das familiengeführte Unternehmen 2003 mit vier Mitarbeitern gründete – nur zwei Kilometer entfernt vom Stammsitz der Wärmetauscher-Spezialisten.
„Bei den Einbruchmeldeanlagen (EMA) unserer Industriekunden setzen wir immer auf Systeme von Telenot“, erklärt Schimke. Auch auf dem inzwischen mehrere Hektar großen Gelände von Thermofin sorgt die Technik des Komplettanbieters aus Aalen zuverlässig für Schutz. Viele Jahre lang basierte die Sicherheitslösung auf der Gefahrenmelderzentrale Complex 400. Dank ihrer Flexibilität konnte Schimke die Lösung mit dem Unternehmen mitwachsen lassen. Zuletzt sicherten 44 Außentüren und 16 Rolltore sowie zahlreiche Bewegungsmelder die Räumlichkeiten vor unbefugtem Zutritt.

Wechsel der Melderzentralen

Gefahrenmelderzentrale Hiplex 8400H in einem Technikbereich
Mit der Markteinführung der neuen Generation der Gefahrenmelderzentrale Hiplex 8400H durch Telenot ersetzte Thermofin die bestehende Anlage durch das neue Flaggschiff
© Thermofin

Mit der Markteinführung der neuen Generation der Gefahrenmelderzentrale Hiplex 8400H durch Telenot begann das Team von Schimke, die bestehende Anlage durch das neue Flaggschiff zu ersetzen – auch deshalb, weil Thermofin den weiteren Ausbau der Sicherheitsinfrastruktur plant. „Wir wollen demnächst mindestens zwei weitere Hallen in das System integrieren“, erklärt Jörg Völkel, Abteilungsleiter Gebäudemanagement bei Thermofin. Die Hiplex 8400H ist dabei technisch so ausgelegt, dass es hinsichtlich der Skalierbarkeit keinerlei Schranken gibt. Selbst an alle denkbaren zukünftigen Änderungen bei Gesetzen oder Normen lässt sich die Zentrale anpassen.
Auch die Brandmeldeanlage (BMA) auf dem Betriebsgelände stammt von Telenot. Sie wurde 2021 installiert – unter besonderen Bedingungen, wie Völkel betont: „Die Installation sollte bei laufender Produktion erfolgen. Der Zugang zu den Montageorten war dadurch deutlich erschwert.“ Schimke ergänzt: „Die Produktionshallen bei Thermofin sind teilweise rund zehn Meter hoch. Viele Brandmelder wurden an Decken oder Kranbahnen montiert – mithilfe von Hebebühnen. Normalerweise erfolgt der Einbau einer Brandmeldeanlage während der Bauphase oder direkt danach, wenn die Halle noch leer ist. Das war hier nicht möglich, sodass wir Rücksicht auf die laufende Produktion nehmen mussten.“

Eigenes Gebäude für Brandmelderzentrale

Separates Außengebäude für die Brandmelderzentrale Hifire 4400
Für die Brandmelderzentrale Hifire 4400 gab es innerhalb der Hallen keinen Platz. Jetzt steht sie in einem eigens errichteten Gebäude auf dem Außengelände – und erfüllt die Anforderungen des VdS
© Thermofin

Eine weitere technische Herausforderung: Für die Brandmelderzentrale Hifire 4400 stand innerhalb der Hallen kein Platz zur Verfügung. Deshalb wurde sie in einem eigens errichteten Gebäude auf dem Außengelände installiert. Schimke erklärt: „Die Leitungslängen lagen dabei deutlich über dem sonst Üblichen.“ In enger Zusammenarbeit mit Telenot wurde eine Lösung entwickelt, die allen Anforderungen nach VdS-Richtlinien gerecht wird.
EMA und BMA sind miteinander vernetzt – mit klaren Vorteilen: Bei Notfällen, etwa Arbeitsunfällen, kann über die EMA ein Rettungswagen angefordert werden. Gleichzeitig öffnen sich automatisch alle notwendigen Schranken und Tore. Dasselbe geschieht im Alarmfall über die BMA, um den Zugang der Feuerwehr zum Gefahrenbereich zu erleichtern. Zusätzlich wird die Beleuchtung in den Gebäuden aktiviert – das erleichtert die Evakuierung der Mitarbeiter und spart im Ernstfall wertvolle Zeit.

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