Multinorm-Bekleidung: Wie moderne Schutzkleidung Sicherheit, Komfort und Passform vereint
Multinorm-Bekleidung soll Beschäftigte dort schützen, wo mehrere Gefährdungen gleichzeitig auftreten. Entscheidend ist dabei nicht nur, welche Normen ein Kleidungsstück erfüllt. Schutz funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Bekleidung zum konkreten Einsatz, zu den Bewegungsabläufen und zum Menschen passt.

In vielen Betrieben lassen sich Risiken nicht sauber voneinander trennen. Wer in Energieversorgung, Industrie, Instandhaltung oder auf technischen Baustellen arbeitet, kann innerhalb eines Arbeitstags mit unterschiedlichen Gefährdungen konfrontiert sein. Je nach Tätigkeit können Hitze und Flammen, elektrische Lichtbögen, elektrostatische Aufladung, schlechte Sichtbarkeit oder Chemikalien eine Rolle spielen.
Die Auswahl der passenden Schutzkleidung kann entsprechend komplex sein. Ausgangspunkt sollte deshalb immer die Gefährdungsbeurteilung sein: Welche Risiken treten tatsächlich auf? Wie hoch ist die Exposition? Ist zusätzlicher Schutz erforderlich? Je nach Einsatz kann das beispielsweise antistatischen Schutz, Warnschutz oder Schutz gegen Kälte, Regen und Wind betreffen. Erst daraus ergibt sich, welche Funktionen und Bekleidungskombinationen tatsächlich benötigt werden.
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